Dienstag, 13. Februar 2018

Frühjahrskur


Es ist Februar und alles in mir ruft nach einer Frühjahrskur. Ich habe mich im letzten Jahr so sehr mit meinem eigenen Leben an den Zyklus der Natur angepasst, dass es jetzt einfach nicht anderes möglich ist, als mit einer Frühjahrskur meinen Körper für das Jahr zu stärken. Allerdings finde ich die ganz normale Frühjahrskur, bei der man einfach nur morgens, mittags und abends seinen Entschlackungstee trinkt, oder alternativ die klassische Fastenzeit zur Zucker-Entzugszeit macht, einfach nicht mehr ausreichend.

Ich starte am nächsten Neumond, also am Donnerstag, den 15. Februar. Ich möchte gerne die Kraft des neuen Mondes nutzen, um mit voller Power durchzustarten. Und weil es zusammen so viel mehr Spaß macht, würde ich mich tierisch freuen, wenn sich noch ein paar finden, mit mitmachen wollen!

Mehr Infos gibt es auf meinem neuen Blog auf meiner Webseite! Einfach hier lang!
Psst... dort gibt es auch ein Rezept für einen Entschlackungstee! ♥

Ich freu mich!

Montag, 18. Dezember 2017

Seelenpflanzen Kalender 2018 - Verlosung



Einige von euch haben es sicher schon mitbekommen, ich habe dieses Jahr einen Seelenpflanzenkalender gestaltet.


Seelenpflanzen? Seelenpflanzen, was sind das denn? werden sich einige fragen. Doch fangen wir einfach mal ganz am Anfang an. Eine meiner Leidenschaften ist die Fotografie von magischen Stimmungen und Momenten der Verbundenheit mit der Natur ist. Seit ich vor eineinhalb Jahren meine Ausbildung 'Ganzheitliche Heilweisen' begonnen habe (hier könnt ihr mehr darüber lesen), ist meine Verbindung mit der Natur sehr viel tiefschichtiger geworden. Bitte lest den ganzen Artikel auf meiner Webseite.

Und jetzt gibt es auf meiner Webseite eine Verlosung! Ich verlose einen Seelenpflanzenkalender!! Oh Yay!!!

Habt ihr Lust einen Seelenpflanzenkalender zu gewinnen?

Dann schaut auf meinem neuen Blog vorbei! Da steht alles was ihr wissen müsst.
Ich freue mich auf Euch!!!

Hier ein paar Impressionen aus dem Kalender.




Donnerstag, 2. Februar 2017

Wieder einer dieser Tage... grmpf.

Wer kennt das nicht?
Gestern waren die Gelüste stärker als der Verstand, heute plagen mich Bauchzwicken und Blähungen. Dazu kommt noch der Eisprung, also bin ich für mehrere Stunden außer Gefecht gesetzt, da ich sehr starke Schmerzen bei Eisprung habe und mich nur wie eine 80jährige kurz vor der Hüft-OP bewegen kann. Meine Waage zeigt auch wieder viel zu viel an, das alte Biest. Und diese olle Speckrolle da am Bauch nervt mich heute viel mehr als gestern. Der Tag ist bevor er begonnen hat schon im Eimer. So jung und schon verdorben.

Aber STOPP! Das hat dieser Tag gar nicht verdient.

Jeder Tag hat es verdient von uns geliebt und gefeiert zu werden. Machen das beste daraus. Das allerbeste. Auch wenn das allerbeste an manchen Tagen vielleicht andere Maßstäbe hat als sonst.

Wie wäre es mal mit mentalem Wellness? Was kann ich positives für mich aus meinen Jammereien ziehen? Lieb sein ist angesagt.

Nehmen wir z.B. diese blöden Gelüste.
Ja, ich habs übertrieben und weiß auch, dass mir die Schokolade nicht gut tut. Auch die Idee mit den Chips war eher daneben. Oder oder oder. Aber gestern war es auch irgendwie sehr befriedigend, das zu essen. Und heute? Da zwickt mich mein Bauch und erinnert mich daran... wie wunderbar wir miteinander kommunizieren können. Ich esse etwas, was ich nicht vertrage - er gibt mir wiederholt Feedback und erinnert mich mit Zwicken und Zwacken, Blähungen und Übelkeit daran, dass er das nicht in seinem System haben will.
Hey, das ist wunderbar! So ein Feedback ist Gold wert. Und ich habe auch heute null Lust auf Schokolade mit Gummibärchen. Wohoooo!

Und der Eisprung. Es tut so verdammt weh. Ich bin zu nichts zu gebrauchen, ich kann mich nicht hinsetzen und laufen schon mal gar nicht. Das ist echt doof. Aber... mein Eisprung ist Teil meines Lebens, meines Lebens als Frau. Wäre er nicht, hätte ich nicht dieses wundervolle Kind an meiner Seite! Wäre niemals zur Schwelle des Lebens geworden und hätte mich vielleicht nie mit der urweiblichen Kraft verbinden können. Was für ein Geschenk! Und trotzdem, es tut immer noch weh. Doch so werde ich jeden Monat daran erinnert. Ich kann präzise voraussagen, auf welcher Seite ich meinen Eisprung habe und dass ich drei Tage lange einen anderen Stoffwechsel haben werde. Ist doch eigentlich gar nicht so schlecht.

Mhm. Eisprung... Gelüste... da klingelt ja was! Könnte das zusammenhängen? Aber natürlich!

Und schon tauche ich tiefer ein in die Geheimnisse Weiblicher Mysterien. Habe ich meinen Eisprung, ist mein Körper fruchtbar und empfänglich. Ich bin selbst viel empfänglicher für Verführungen und sinnliche Erlebnisse. Wir werden weicher, emotionaler und mein Verstand? Macht wohl mal kurz Pause. Und diese kleinen, süßen Verlockungen in der Pralinenschachtel...

Tja. Und heute frage ich mich allen ernstes, ob ich es nie lerne. Ich weiß es doch. Aber gestern habe ich es wohl vergessen. Und doch bin ich erstaunt und dankbar für die Erkenntnisse. Mein Körper und ich sind eigentlich ein wirklich tolles Team. Und diese Speckrolle da... eigentlich ist sie ja gar nicht so groß. Und wenn ich mich daran erinnere, wie das alles vor 5 Monaten ausgesehen hat... Heiliger Bimbam. Und warum gehe ich immer so hart ins Gericht mit meinem Körper? Er gibt jeden Tag sein Bestes und bringt mich durch den Tag. Und ich bin immer so gemein zu ihm.

Wir sollten uns der Besonderheit unseres Körpers viel öfters bewusst werden. Was mag ich an meinem Körper? Hast Du Dir heute zum Beispiel einmal in die Augen geschaut? Also nicht vorbei geschaut beim Wimpern tuschen, sondern richtig in Deine Augen geschaut? Sie blicken Dich voller Liebe an, wenn Du es zulässt. Die Farbe und Zeichnung deiner Iris ist ein einzigartiges Wunderwerk! Sieht sie aus wie eine Blume, wie das aufgewühlte Meer oder wie leuchtender Sternenstaub? Schau Dir in die Augen und dir wird ein Blick in die Ewigkeit des Universums geschenkt.
Was ist mit deinen Handgelenken, die Form deiner Ohren, die Haut über deinem Knöchel oder das zarte Nagelbett? Wunderbare Zeugen deiner besonderen Einzigartigkeit.

Mir gehts plötzlich viel besser! Ist alles gar nicht so dramatisch.
Was ist passiert?
Ich habe den Blickwinkel geändert und alles aus einer anderen Perspektive betrachtet.Wenn uns dies gelingt, dann gelangen wir zu neuen Erkenntissen, werden geistig wendiger. Es klappt natürlich nicht jedes mal. Aber vielleicht immer öfter ♥.

Von Frau zu Frau.
Bitte tu mir den Gefallen und schau Dich voller Liebe an. Es lohnt sich. Es lohnt sich wirklich.
Und dennoch: auch jammern ist manchmal vollkommen okay :).

Sonntag, 22. Januar 2017

Die Lichtung im Wald

Vor ein paar Wochen überraschte uns das Wetter mit einer zauberhaften Malerei. Eiskristalle von unglaublicher Länge wuchsen an den Pflanzen (wie wunderschön das aussah, könnt ihr zB. hier sehen) und mich zog es raus in die Kälte. Ich habe eigentlich immer meine Wege die ich gehe, aber diesesmal zog es mich auf einen anderen Pfad. Und als ich die mir vertrauten Pfade verlassen hatte... entdeckte ich nahezu direkt eine Gruppe von großen Lärchen.

Und Lärchen suchte ich seit Herbst. Also Lärchen, die abseits der Straßen stehen. Es war so wunderbar! Und ihre Äste hingen bis zum Boden, so dass ich jeden kleinen an ihnen hängenden Zapfen bewundern konnte! Wie zauberhaft Lärchen doch sind. 

Aber erzählen möchte ich heute nicht von den Lärchen, sondern von einer anderen Art. Einer alten Freundin. Ich ging also den Waldpfad weiter, bergauf und bergrunter ging der Weg. Ich kam an einer Wiese am Hang vorbei, wanderte weiter und bog ab. Und als ich weiterging bemerkte ich irgendwann, dass ich gar nicht mehr auf einem 'normalen' Waldpfad spazierte, sondern auf einem gepflegtem Weg. Mitten im Wald! Breit war er und das Unterholz und Gestrüpp war seltsam kurz und irgendwie weniger wild.

Ich war mehr als erstaunt. Und neugierig natürlich. Also weiter. Der Weg verbreiterte sich erneut und hinter einer Biegung... stand da plötzlich ein wunderschöner Weißdorn. Ein zweifacher. Die beiden Stämme haben sich umeinander gewunden und sind als Doppelbaum gewachsen ♥. Oder haben sie vielleicht einen gemeinsamen Ursprung? Wie es auch immer ist, eigentlich macht es keinen Unterschied.

Mitten auf einer Lichtung. So zauberhaft. Und neben ihr, in einer kleinen Ausbuchtung, noch eine weitere Baumschwester. Die sonst oft verbuschten Bäume waren hoch gewachsen mit schmalem Stamm. Und der Frost hatte jeden Zweig und jede Beere geküsst. Mein Herz füllte sich mit Ehrfurcht und Glück ♥.

Der Weißdorn ist einer meiner Vertrauten. Letztes Jahr hatte ich ein paar außergewöhnliche Begegnungen mit dieser wunderbaren Pflanze. Im Frühling habe ich einen besonderen Weißdorn am Fluss gefunden, der mich beinah rief. Ich pflückte ein paar Blätter und Blüten (nach vorherigem Fragen natürlich) und als mir der Baum mitteilte, dass es genug sei, bedankte ich mich, ließ ein kleines Geschenk da und ging mit meinem Schatz nach Hause. Die eine Hälfte der zarten Blätter und Blüten trocknete ich später für einen samtigen Tee. Die andere Hälfte setzte ich als Auszug an. Im spätem Sommer/ frühem Herbst rief sie mich wieder, mein Weißdörnchen. Als ich dort ankam... ich traute meinen Augen nicht. So große und so schöne Weißdornbeeren hatte ich noch niemals gesehen! Was für ein besonderer Baum! Unglaublich! Die Beeren, die ich an diesem Tag mitnahm, trocknete ich auch wieder für Tee und der Rest gesellte sich zu den Blättern und Blüten ins Glas um zu einer magischen Jahreskreisessenz zu werden... 

Und nun habe ich diese beiden wunderbaren Weißdornbäume auf der verzauberten Waldlichtung gefunden. Ich bin schon voller freudiger Erwartung, wie es sich in ihrer Nähe anfühlt, wenn sie beginnen im Mai ihre Blätter und Blüten zu treiben ♥!

Es ist doch erstaunlich, welche Überraschungen sich uns offenbaren, wenn wir mal nicht die bekannten Wege gehen. Wenn wir inneren Impulsen folgen und abseits des Pfades wandeln.



Donnerstag, 19. Januar 2017

Winter


Es ist kaum zu glauben.
Aber auch hier ist der Winter angekommen! Wir hatten frostige -11 Grad heute Nacht! Und auch noch Schnee! Genial! Ich liebe diese kalte Stille, die sofort alles überkommt, wenn es schneit. 

Natürlich kann ich immer noch nicht raus gehen ohne Kamera.Warum auch?

Ich finde im Winter wird einem eine ganz andere Qualität der Pflanzen bewusst. Gerade bei Bäumen reduziert sich alles auf das Wesentliche. Und bei vielen anderen stehen teilweise nur noch die Samenstände. Durch den Frost werden die Konturen wunderbar unterstrichen und ein ganz anderes Bild gezeichnet... So wundervoll.

Und geht man dann durch den winterlichen Zauberwald, dann glitzert und knistert es überall...



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