Donnerstag, 2. Februar 2017

Wieder einer dieser Tage... grmpf.

Wer kennt das nicht?
Gestern waren die Gelüste stärker als der Verstand, heute plagen mich Bauchzwicken und Blähungen. Dazu kommt noch der Eisprung, also bin ich für mehrere Stunden außer Gefecht gesetzt, da ich sehr starke Schmerzen bei Eisprung habe und mich nur wie eine 80jährige kurz vor der Hüft-OP bewegen kann. Meine Waage zeigt auch wieder viel zu viel an, das alte Biest. Und diese olle Speckrolle da am Bauch nervt mich heute viel mehr als gestern. Der Tag ist bevor er begonnen hat schon im Eimer. So jung und schon verdorben.

Aber STOPP! Das hat dieser Tag gar nicht verdient.

Jeder Tag hat es verdient von uns geliebt und gefeiert zu werden. Machen das beste daraus. Das allerbeste. Auch wenn das allerbeste an manchen Tagen vielleicht andere Maßstäbe hat als sonst.

Wie wäre es mal mit mentalem Wellness? Was kann ich positives für mich aus meinen Jammereien ziehen? Lieb sein ist angesagt.

Nehmen wir z.B. diese blöden Gelüste.
Ja, ich habs übertrieben und weiß auch, dass mir die Schokolade nicht gut tut. Auch die Idee mit den Chips war eher daneben. Oder oder oder. Aber gestern war es auch irgendwie sehr befriedigend, das zu essen. Und heute? Da zwickt mich mein Bauch und erinnert mich daran... wie wunderbar wir miteinander kommunizieren können. Ich esse etwas, was ich nicht vertrage - er gibt mir wiederholt Feedback und erinnert mich mit Zwicken und Zwacken, Blähungen und Übelkeit daran, dass er das nicht in seinem System haben will.
Hey, das ist wunderbar! So ein Feedback ist Gold wert. Und ich habe auch heute null Lust auf Schokolade mit Gummibärchen. Wohoooo!

Und der Eisprung. Es tut so verdammt weh. Ich bin zu nichts zu gebrauchen, ich kann mich nicht hinsetzen und laufen schon mal gar nicht. Das ist echt doof. Aber... mein Eisprung ist Teil meines Lebens, meines Lebens als Frau. Wäre er nicht, hätte ich nicht dieses wundervolle Kind an meiner Seite! Wäre niemals zur Schwelle des Lebens geworden und hätte mich vielleicht nie mit der urweiblichen Kraft verbinden können. Was für ein Geschenk! Und trotzdem, es tut immer noch weh. Doch so werde ich jeden Monat daran erinnert. Ich kann präzise voraussagen, auf welcher Seite ich meinen Eisprung habe und dass ich drei Tage lange einen anderen Stoffwechsel haben werde. Ist doch eigentlich gar nicht so schlecht.

Mhm. Eisprung... Gelüste... da klingelt ja was! Könnte das zusammenhängen? Aber natürlich!

Und schon tauche ich tiefer ein in die Geheimnisse Weiblicher Mysterien. Habe ich meinen Eisprung, ist mein Körper fruchtbar und empfänglich. Ich bin selbst viel empfänglicher für Verführungen und sinnliche Erlebnisse. Wir werden weicher, emotionaler und mein Verstand? Macht wohl mal kurz Pause. Und diese kleinen, süßen Verlockungen in der Pralinenschachtel...

Tja. Und heute frage ich mich allen ernstes, ob ich es nie lerne. Ich weiß es doch. Aber gestern habe ich es wohl vergessen. Und doch bin ich erstaunt und dankbar für die Erkenntnisse. Mein Körper und ich sind eigentlich ein wirklich tolles Team. Und diese Speckrolle da... eigentlich ist sie ja gar nicht so groß. Und wenn ich mich daran erinnere, wie das alles vor 5 Monaten ausgesehen hat... Heiliger Bimbam. Und warum gehe ich immer so hart ins Gericht mit meinem Körper? Er gibt jeden Tag sein Bestes und bringt mich durch den Tag. Und ich bin immer so gemein zu ihm.

Wir sollten uns der Besonderheit unseres Körpers viel öfters bewusst werden. Was mag ich an meinem Körper? Hast Du Dir heute zum Beispiel einmal in die Augen geschaut? Also nicht vorbei geschaut beim Wimpern tuschen, sondern richtig in Deine Augen geschaut? Sie blicken Dich voller Liebe an, wenn Du es zulässt. Die Farbe und Zeichnung deiner Iris ist ein einzigartiges Wunderwerk! Sieht sie aus wie eine Blume, wie das aufgewühlte Meer oder wie leuchtender Sternenstaub? Schau Dir in die Augen und dir wird ein Blick in die Ewigkeit des Universums geschenkt.
Was ist mit deinen Handgelenken, die Form deiner Ohren, die Haut über deinem Knöchel oder das zarte Nagelbett? Wunderbare Zeugen deiner besonderen Einzigartigkeit.

Mir gehts plötzlich viel besser! Ist alles gar nicht so dramatisch.
Was ist passiert?
Ich habe den Blickwinkel geändert und alles aus einer anderen Perspektive betrachtet.Wenn uns dies gelingt, dann gelangen wir zu neuen Erkenntissen, werden geistig wendiger. Es klappt natürlich nicht jedes mal. Aber vielleicht immer öfter ♥.

Von Frau zu Frau.
Bitte tu mir den Gefallen und schau Dich voller Liebe an. Es lohnt sich. Es lohnt sich wirklich.
Und dennoch: auch jammern ist manchmal vollkommen okay :).

Sonntag, 22. Januar 2017

Die Lichtung im Wald

Vor ein paar Wochen überraschte uns das Wetter mit einer zauberhaften Malerei. Eiskristalle von unglaublicher Länge wuchsen an den Pflanzen (wie wunderschön das aussah, könnt ihr zB. hier sehen) und mich zog es raus in die Kälte. Ich habe eigentlich immer meine Wege die ich gehe, aber diesesmal zog es mich auf einen anderen Pfad. Und als ich die mir vertrauten Pfade verlassen hatte... entdeckte ich nahezu direkt eine Gruppe von großen Lärchen.

Und Lärchen suchte ich seit Herbst. Also Lärchen, die abseits der Straßen stehen. Es war so wunderbar! Und ihre Äste hingen bis zum Boden, so dass ich jeden kleinen an ihnen hängenden Zapfen bewundern konnte! Wie zauberhaft Lärchen doch sind. 

Aber erzählen möchte ich heute nicht von den Lärchen, sondern von einer anderen Art. Einer alten Freundin. Ich ging also den Waldpfad weiter, bergauf und bergrunter ging der Weg. Ich kam an einer Wiese am Hang vorbei, wanderte weiter und bog ab. Und als ich weiterging bemerkte ich irgendwann, dass ich gar nicht mehr auf einem 'normalen' Waldpfad spazierte, sondern auf einem gepflegtem Weg. Mitten im Wald! Breit war er und das Unterholz und Gestrüpp war seltsam kurz und irgendwie weniger wild.

Ich war mehr als erstaunt. Und neugierig natürlich. Also weiter. Der Weg verbreiterte sich erneut und hinter einer Biegung... stand da plötzlich ein wunderschöner Weißdorn. Ein zweifacher. Die beiden Stämme haben sich umeinander gewunden und sind als Doppelbaum gewachsen ♥. Oder haben sie vielleicht einen gemeinsamen Ursprung? Wie es auch immer ist, eigentlich macht es keinen Unterschied.

Mitten auf einer Lichtung. So zauberhaft. Und neben ihr, in einer kleinen Ausbuchtung, noch eine weitere Baumschwester. Die sonst oft verbuschten Bäume waren hoch gewachsen mit schmalem Stamm. Und der Frost hatte jeden Zweig und jede Beere geküsst. Mein Herz füllte sich mit Ehrfurcht und Glück ♥.

Der Weißdorn ist einer meiner Vertrauten. Letztes Jahr hatte ich ein paar außergewöhnliche Begegnungen mit dieser wunderbaren Pflanze. Im Frühling habe ich einen besonderen Weißdorn am Fluss gefunden, der mich beinah rief. Ich pflückte ein paar Blätter und Blüten (nach vorherigem Fragen natürlich) und als mir der Baum mitteilte, dass es genug sei, bedankte ich mich, ließ ein kleines Geschenk da und ging mit meinem Schatz nach Hause. Die eine Hälfte der zarten Blätter und Blüten trocknete ich später für einen samtigen Tee. Die andere Hälfte setzte ich als Auszug an. Im spätem Sommer/ frühem Herbst rief sie mich wieder, mein Weißdörnchen. Als ich dort ankam... ich traute meinen Augen nicht. So große und so schöne Weißdornbeeren hatte ich noch niemals gesehen! Was für ein besonderer Baum! Unglaublich! Die Beeren, die ich an diesem Tag mitnahm, trocknete ich auch wieder für Tee und der Rest gesellte sich zu den Blättern und Blüten ins Glas um zu einer magischen Jahreskreisessenz zu werden... 

Und nun habe ich diese beiden wunderbaren Weißdornbäume auf der verzauberten Waldlichtung gefunden. Ich bin schon voller freudiger Erwartung, wie es sich in ihrer Nähe anfühlt, wenn sie beginnen im Mai ihre Blätter und Blüten zu treiben ♥!

Es ist doch erstaunlich, welche Überraschungen sich uns offenbaren, wenn wir mal nicht die bekannten Wege gehen. Wenn wir inneren Impulsen folgen und abseits des Pfades wandeln.



Donnerstag, 19. Januar 2017

Winter


Es ist kaum zu glauben.
Aber auch hier ist der Winter angekommen! Wir hatten frostige -11 Grad heute Nacht! Und auch noch Schnee! Genial! Ich liebe diese kalte Stille, die sofort alles überkommt, wenn es schneit. 

Natürlich kann ich immer noch nicht raus gehen ohne Kamera.Warum auch?

Ich finde im Winter wird einem eine ganz andere Qualität der Pflanzen bewusst. Gerade bei Bäumen reduziert sich alles auf das Wesentliche. Und bei vielen anderen stehen teilweise nur noch die Samenstände. Durch den Frost werden die Konturen wunderbar unterstrichen und ein ganz anderes Bild gezeichnet... So wundervoll.

Und geht man dann durch den winterlichen Zauberwald, dann glitzert und knistert es überall...



Montag, 9. Januar 2017

Jahresrückblick 2016

So lange ist es her, dass ich hier war.

Es war ein turbulentes Jahr für uns. Es ist so viel passiert! So viel! Da hat mir die Blogpause wirklich gut getan. Ich hätte es viel früher machen sollen, also auch den Gedanken in mir wirklich zulassen. Denn schon vorher bin ich selten dazu gekommen zu bloggen, hatte aber auch zwischen wochenlanger Ebbe immer das Gefühl, ich muss bloggen.


Und so hab ich hier einen kleinen persönlichen Jahresrückblick um euch ein bisschen in Kenntnis zu setzen, was sich ereignet hat, meine persönlichen Meilensteine. Für mich war 2016 ein tolles Jahr, in dem ich mich sehr weiter entwickelt habe. Ich bin so dankbar für alle Lektionen, die dieses Jahr für mich bereit gehalten hat. Es ist seltsamerweise recht ausgeglichen viel im Inneren und im Äußeren passiert, wobei mein Fokus ganz klar auf dem inneren Wachstum liegt. Ich bin eine ganz andere geworden im Laufe des letzten Jahres. Über allem steht meine Verbindung mit den Pflanzen. Sie ist tiefer geworden, hat sich verändert, hat mich verändert.

Und es begann...

Unser erster neuer Mitbewohner.
Alles fing an, als wir Anfang des Jahres einen neuen Mitbewohner bekommen haben. Ein Familienmitglied ist recht kurzfristig bei uns eingezogen. Das hieß, dass wir die Pläne für das Zimmer, welches eigentlich für den Kobold (der ist mittlerweile schon vier!) vorgesehen war, über Bord werfen und unseren Haushalt komplett neu aufstellen mussten. Wir leben zwar auf einem Hof mit viel Platz, aber den haben wir nicht im Haus, hier haben wir nur wenige Zimmer. Doch wir haben es geschafft und uns arrangiert. Unser Mitbewohner blieb dann letztendlich 8 Monate...

Mein Krafttier
Ich habe in den letzten Rauhnächten (2015/2016) mein Krafttier gefunden, mein wunderbares Krafttier. Sie kommen zu uns, wenn wir nicht mit ihnen rechnen und treten in Manifestationen auf, die wir nicht erwarten. Im Laufe des Jahres wurde mir auch die tiefe Bedeutung meines Krafttieres bewusst. Und ich konnte es auf verschiedenen Wegen kennenlernen.

Neue Pflanzenverbündete
Die Erle ist in mein Leben getreten. Und der Wacholder. Das Klettenlabkraut und Ende des Jahres die Lärche.

Ausbildungsbeginn Ganzheitliche Heilweisen im März
Hierfür habe ich kaum Worte. Die Kerngruppe meiner Ausbildung ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Unglaublich. Ich tauche seitdem tief ein in die Geheimnisse von Reiki- und Pranahealing, habe eine energetische Panchakarma-Kur hinter mir und lag bei strömendem Regen in einem Buchenhain und bereiste in einer außergewöhnlichen Reise über 30 Chakren meines Körpers. Ich bin vertraut geworden mit schamanischen Reisen, habe isopathische Medizin hergestellt, Pflanzenbotschaften dokumentieren können und noch so vieles mehr. Wahnsinn! So toll! Wir treffen uns einmal im Monat für ein bis zwei Tage und 'zaubern' dann gemeinsam :)

Fotoausstellung im April
Ich habe natürlich Pflanzenbilder ausgestellt. Was auch sonst?! Heheee.

Ausbildungsbeginn bei der 'School of Evolutionary Herbalism' im Sommer
Genial. So was von. Ich habe Online-Kurse in Astro-Herbalism und Elemental-Herbalism belegt. Ich pausiere hier gerade, weil ich noch andere Aufgaben zu erledigen hatte, aber jetzt gehts wieder los. Mit Feuer!!

Reiki Grad 1
Ich habe im Juni die erste Einweihung bekommen.

Abnehmen. Start im August
Ich habe im August an einem Samstag, genau gesagt am 13. August 2016, beschlossen, dass ich abnehme. JETZT. Durch meine Schwangerschaft hab ich ca. 8 Kilo zugenommen, hatte dann mal vier Kilo runter, doch schwuppdiwupp wieder drauf... Und plötzlich war ich innerlich stark genug, um es durch zu ziehen. Inspiriert hat mich meine süße Freundin Claudi durch eine lange Sprachnachricht, in der sie erzählt hat, dass sie abnimmt. Ich war beim Einkaufen als mich die Nachricht erreichte und als ich wieder im Auto saß und begann mir die Nachricht an zu hören... war ich elektrisiert. Wie das manchmal so ist. Man kann hundert mal etwas lesen oder hören, aber es bleibt irgendwie hohl. Doch dann kommt zum richtigen Zeitpunkt jemand herbei, spricht zu dir, benutzt eine Sprache die Deine Seele versteht - und es macht KLICK. Und es hat KLICK gemacht bei mir. UND ZWAR WIE! Noch an diesem Tag habe ich angefangen. Und es sind jetzt über 10 Kilo weniger. Ich kann es gar nicht richtig glauben. Ich werde Claudi auf Ewig dankbar sein. Sie ist so eine inspirierende, wunderbare Frau, die einen so was von mitreißen kann! Meine persönliche Superheldin 2016!!!

Buch Nr. 3 'Regionale Winterküche', erschienen Mitte September 2016
Mein drittes Buch ist im September erschienen. Es war anstrengend. Ein Buch zu schreiben erfordert so viel Disziplin! Was nicht leicht ist, wenn 'nebenbei' auch noch die Familie und besonders der Dreijährige ruft, ich wieder halbtags in der Agentur arbeite, der Haushalt und der Hof in Schuss gehalten werden wollen (ganz zu Schweigen neben den anderen Projekten die ich am laufen habe). Ich habe es wieder mit meiner Co-Autorin Daniela Friedl geschrieben. Wir haben allerdings den Verlag gewechselt und sind jetzt beim Ulmer Verlag verlegt! Wohooooo! Die Zusammenarbeit mit dem Verlag war super toll und auch nach zwei Büchern habe ich ganz viel neues Gelernt. Grandios.

Mitbewohner Nr. 2, Loki zieht ein
Einsam und verlassen haben wir ein kleines, winziges Etwas in unserer Scheune gefunden. Ein kleines einsames Katzenbaby schrie herzzerreißend... Ach herrje, so ein kleines Ding. Wir haben ihm Wasser und Futter hingestellt und es vier Tage beobachtet, ob die Katzenmami nicht doch vielleicht zurück kommt. Doch leider nein. Also haben wir den Kleinen zu uns genommen. Und er macht seinem Namen alle Ehre. So ein Wirbelwind!! Loki versteht sich super mit unserem alten Kater Fiddich und auch prima mit Faye. Und so haben wir nun drei Fellnasen bei uns :).

Prüfung Phythotherapie im November
Ha! Zwei Jahre hat die Ausbildung gedauert und wurde dieses Jahr nochmal intensiviert. Sie endete mit einem Prüfungstag. Wir hatten eine Schriftliche und eine Mündliche zu absolvieren und zusätzlich noch ein Projekt vorzustellen. Im Dezember habe ich dann überglücklich mein Zertifikat bekommen: Bestanden! Und ich war sogar mit meiner Note zufrieden, heheeee. Ich bin total happy. Jetzt schauen wir mal, wie es weiter geht. Ich bin Feuer und Flamme.

Mein Dauerthema: Hochsensibilität im Alltag
Durch die Arbeit an mir und die Aufgaben die sich mir vor allem in der ersten Hälfte des Jahres gestellt haben, bin ich stärker geworden. In manchen Bereichen auch weicher, flexibler. Noch jemanden zusätzlich im Haus zu haben, hat uns hier alle hart auf die Probe gestellt. Wir mussten manchmal für die Harmonie in unserer Familie hart kämpfen. Aber wir sind alle enger zusammengewachsen (im wahrsten Sinne des Wortes ;). Und die Bereiche meiner Seele zu erkunden, sie ich mir gar nicht anschauen wollte... das kam dann alles bei den 'Energetischen Heilweisen'. Mit Wucht. So oft lag ich am Boden zerstört da und konnte es nicht fassen. Wie soll ich alles schaffen? Was denke ich mir eigentlich dabei?! Aber Seelenarbeit ist so wichtig. Und so schüttelt man die Asche aus den Haaren und von den Schultern, lässt sich vom Tauregen rein waschen, vom Wind in den Bäumen trocknen und gibt sich voller vertrauen in Mutter Erdes Schoß... Ich habe mich neu kennengelernt. Und vor alles akzeptieren gelernt! Niemals hätte ich sonst alles geschafft, wo mein Impuls ja immer in Richtung Verstecken geht. Ich schaffe es nun, mich besser in meinen eigenen Alltag und in den Umgang mit Menschen(ansammlungen) (denen ich mich nun täglich stellen muss, seit der Kleine im Kindergarten ist) zu integrieren. Ich kann meine Wahrnehmungen besser steuern und lerne nicht nur damit zu leben, dass ich (für mich) zu viel mitbekomme, sondern es sogar manchmal für mich zu nutzen. Was nicht heißt, dass es immer klappt. Oft absolut gar nicht. Wenn mich einkaufen überfordert, Autofahren oder eine Horde verrückter Kindergartenkinder mit gestressten Mamis. Wenn ich nach Hause komme, mein Kopf voller Eindrücke ist und mein Herz voller Emotionen, die da weder hin gehören, noch meine sind. Wenn ich die Tür hinter mir zu werfe und der Welt kündigen möchte. Oh ja, das gibt es oft genug. Aber es passiert ein kleines bisschen weniger oft. Und das ist wie ein Meilenstein für mich.

Freundschaften
Ich konnte neue Freundschaften schließen in diesem Jahr, was für mich ein Riesenschritt ist. Ich war in der Lage es zu zu lassen. Und ich wurde so reich beschenkt. 'Alte' Freundschaften haben sich selbst neu erschaffen und sind sehr intensiv geworden. Das bereichert mich so sehr! Was bin ich dankbar dafür!!

Was für ein Jahr! Und das sind nur meine eigenen Meilensteine. Der kleine Kobold ist schon so ein großer Junge und er ist so ein Goldschatz!! Und auch mit ihm haben wir viel erlebt.

Der Artikel ist jetzt ganz schön lang geworden... Ist aber auch viel passiert :)

Und nun stehen wir hier und schauen in die Morgendämmerung eines neuen Jahres. Schauen wir zuversichtlich in das neue Jahr. Lasst uns Großartiges erwarten. Nicht mehr und nicht weniger. 

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