Mittwoch, 30. April 2014

Beltane

Heute ist es wieder soweit, einer der alten Tage - wie ich sie gern nenne - ist heute: Beltane oder vielen eher bekannt als Walpurgisnacht. Das Sommerhalbjahr hat endgültig begonnen.

Für mich ist Beltane eines der kraftvollsten traditionellen Feste und steht ganz im Zeichen der Fruchtbarkeit. Die Natur ist vollständig erwacht und zeigt mit Macht all ihre Schönheit. Fruchtbarer geht es zu keiner Zeit des Jahres zu. 

Den heutigen Tag sollten wir Frauen unserer Weiblichkeit widmen. Und bewusst werden, dass wir eine unbändige Kraft in uns haben, wild sein können, schön sind und zwar genauso wie wir sind. Einzigartig und so geboren, wie es vorherbestimmt war. 

Wir können heute mit den Feen über einen Hügel tanzen und Kobolden in ihre Wurzelbauten folgen um Geheimnisse zu erkunden und Wunder zu wirken. Betreten wir barfuß das regennasse Gras können wir uns mit der Göttin in uns verbinden, loslassen und uns vom Fluß fort tragen zu lassen...

Ich wünsche Euch allen eine zauberhafte Nacht und ein wunderschönes Beltane!



Montag, 28. April 2014

Vegan for Fit Challenge

Ich überlege seit einiger Zeit, ob ich nicht mal die Vegan for Fit Challenge von Attila Hildmann mache. Lieber würde ich natürlich Crazy Sexy Detox machen, aber ich fühle mich da einfach noch nicht bereit zu, der Rohkostanteil liegt bei CSD bei ca. 80%. Ich habe Angst vor dem ganzen Detox, da ich noch stille. Deswegen wäre ja die Vegan for Fit Challenge eventuell was für mich... Auch besonders als Test, weil es mich wirklich wahnsinnig interessiert, was da so dran ist! Viele schwärmen von der Challenge, den leckeren Rezepten und dem wundervollen Körpergefühl, was sich auch bei vielen langjährigen Veganern ändern würde und fantastisch wäre.

Ich habe mir das e-book gekauft, für 9.99 €. Aber es hätte mir vorher klar sein sollen, ich bin kein Typ für ein e-book, grade wenn es wirklich so tolle Rezept Fotos beinhaltet. Die Fotos sind wirklich klasse, auch wenn sie nicht meinem Stilgefühl entsprechen. Alles ist clean und klassisch mit dem Fokus direkt auf das Gericht, ohne Ambiente, aber perfekt ausgeleuchtet. Schon toll. Da liegt wirklich der Fokus nur auf dem Gericht und keine Emotion (außer Hunger ;) oder Stimmung kommt auf. Auch mal sehr interessant. Hier ein Beispiel:

Sieht echt nett aus und ist bestimmt sehr lecker, oder?

Je länger ich überlege und jetzt auch drüber schreibe, desto mehr denke ich, dass ich es versuchen möchte. 

Also worum gehts da überhaupt? Sich 30 Tage von Gerichten aus dem Buch ernähren. Diese sind unterteilt in Stufe 1 und 2, Stufe 2 darf ab 16:00 Uhr nicht mehr gegessen werden und ab 19:00 Uhr gibts gar nichts mehr, außer evtl. mal einen Saft. Ansonsten kein Weißmehl, kein Zucker glaube ich. Ich muss mir das nochmal genau durchlesen. Und Sport treiben soll man. Was man dann macht, ist aber jedem selbst überlassen. 

Hat jemand Lust mit zu machen? Together gehts besser! Ich glaube ich würde direkt am 01. Mai starten. Der zunehmende Mond hilft dabei Neues zu beginnen und so ist das doch ein toller Startpunkt. 

 ♥

PS.: Nicht vergessen! Macht bei meinem Geburtstagsgewinnspiel mit. Noch bis zum 02. Mai 2014.


Sonntag, 27. April 2014

{Geburtstagswoche}: Bücherverlosung

+++ CLOSED +++ CLOSED +++ CLOSED +++ CLOSED +++

Ich habe Ende der Woche Geburtstag und als Dankeschön dafür, dass ihr alle immer so fleißig mitlest, kommentiert und mich hier virtuell auf eine Tasse heiß dampfenden Apfelschalentee besuchen kommt - gibt es eine kleine Buchverlosung!!

Und zwar möchte ich euch gerne mit folgendem Schätzchen beschenken und verlose zwei mal ...

Ute-Marion Wilkesmann
Indisch inspiriert vegetarisch, vegan und vollwertig kochen

Kurzbeschreibung
Es geht der Autorin nicht darum zu beweisen, dass sie indische Gerichte genauso zubereiten kann wie eine indische Hausfrau. Ziel ist die Erweiterung der deutschen Vollwertküche. Die indische und die vollwertige Ernährung haben vieles gemeinsam: Getreide wie Reis, Hirse usw., die Vielzahl von Broten, die Bedeutung von Hülsenfrüchten. Ist einmal das „indische Prinzip“ erkannt, kann mit kleinen Kunstgriffen eine neue Essenswelt erschaffen werden.

Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 19,0 x 24,5 cm, 248 Seiten
mit ca. 400 farbigen Abbildungen
Ladenpreis: € 24,95 (D), € 25,70 (A), CHF 35,50
ISBN/EAN 978-3-86362-015-8
Verlag: Dort-Hagenhausen-Verlag


Und wie könnt ihr mitmachen?
Kommentiert einfach zu diesem Beitrag und verratet mir, warum dieses Buch ausgerechnet bei euch einziehen muss ;) und schon hüpft ihr in den Lostopf. Wenn ihr ein zweites Los ergattern möchtet, berichtet über die Verlosung auf eurem Blog und verlinkt diesen Artikel (und euren Beitrag in dem Kommentar zu diesem Artikel). Oder teilt den Beitrag von meiner facebookseite (ist ganz oben festgeheftet) auf eurer facebook-Pinnwand. Und schon hüpft ihr ein zweites Mal in den Glückstopf! Wunderbar, oder?

Das Gewinnspiel endet am 02. Mai, meinem Glückstag ♥ um Mitternacht. Die Gewinner werden am folgendem Wochenende ermittelt und dann nächste Woche bekannt gegeben.
Bitte nur mitmachen, wenn ihr in Europa wohnt. 

Und jetzt wünsche ich euch viel Glück! Ich bin schon ganz gespannt auf eure Antworten.

♥♥♥


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Mittwoch, 23. April 2014

Haarpflege, 2. Teil

So, meine Lieben. Und hier kommen die versprochenen Haarbilder als Nachtrag zum letzten Haarpost. Die Bilder haben wir am Wochenende gemacht.

Oui, c'est moi! Und zwar mit ziemlich vielen Haaren muss ich sagen :)! Ich habe die Haare im Alltag ja meistens geflochten als Zopf oder hochgesteckt und sehe mich selten mit offenen Haaren. Der kleine Kobold bringt mir schon immer Haargummis oder Haarklammern, wenn ich die Haare offen trage ;). 

Aber wenn ich die Haare dann mal so sehe... windzerzaust und offen...

... dann muss ich echt sagen, die Haare sind recht dunkel geworden in den letzten Jahren. Hier, 2011, waren meine Haare irgendwie etwas heller und wie mit Strähnchen durchzogen (ich habe meine Haare allerdings noch nie gefärbt oder getönt, ich hatte irgendwie natürliche Strähnchen, wahrscheinlich durch die Sonne). Und sie sehen dicker aus. Meine Spitzen sind relativ trocken, ich werde demnächst mal dem Rat einer Leserin folgen und meine saure Rinse ändern. Und zwar von der Version mit Apfelessig zu einer mit 1 EL Zitrone oder Essig plus Aloe Gel plus etwas Öl (auf 1 L Wasser). Aloe Gel werde ich direkt von der Pflanze nehmen, wir haben viele Aloe Veras. Ich bin mir nur nicht sicher wie viel Öl ich nehmen soll. Und vor allem welches... Ich bin da dankbar für jeden Rat! Ich würde jetzt zu Kokosöl tendieren, aber das fällt aus, weil ich ja mit kaltem Wasser nachspüle und das Öl bei der Temperatur nicht mehr flüssig ist. Und soll ich dann nur die Spitzen spülen? Oder alles? Mhm.

Wie man auf dem oberen Foto sieht, sind meine Haare am Ansatz und auch sonst eigentlich ziemlich gesund und gut von der Struktur her. Nur die Spitzen sind halt trocken. Aber die schneide ich regelmäßig ab und bald müssten die trockenen Enden fort sein. Ich muss dazu sagen, meine Haare wachen wie Frühlingsgrün nach dem ersten Regen. Super schnell.

Im Moment trage ich die Haar stufig, spitz zulaufend zur Mitte hin. Und sie reichen mir bis zum Popo :).

Ich finde die Naturpflege für die Haare wundervoll. Sie tut mir und meinen Haaren wirklich gut, sie nährt uns. Wenn es sich ergibt, dann machen wir nochmal Bilder von durchgekämmten Haaren.


Freitag, 18. April 2014

Trommelwirbel... Mein erstes Buch!

Endlich ist es soweit! Ich kann es euch endlich verraten!!

Ich habe ja in den letzten Posts schon öfters erwähnt, dass ich an einem wunderbaren Projekt gearbeitet habe... Und jetzt darf ich es euch verraten! Tatatatatataaaaaaaaaaaa:

Ich habe an meinem ersten Buch gearbeitet. Meine Co-Autorin ist die wunderbare kochlöffelschwingenede Daniela Friedl (die Autorin der Bücher "Vegane Hausmannskost", "Schnelle vegane Küche" und "Mitleid unangebracht") und die Zusammenarbeit war wundervoll. Ich bin grad so aufgeregt, ich weiß gar nicht recht, was ich schreiben soll!! Deswegen hier erst mal der Klappentext:

Essen Sie sich glücklich!
Unsere tägliche Mahlzeit ist so viel mehr als reine Nahrungsaufnahme   ̶  wir verbinden Farben, Emotionen und Erinnerungen mit Speisen.
Die Tatsache, dass gewisse Lebensmittel sowohl die Stimmung heben, als auch unsere Belastbarkeit stärken können, ist nicht erst seit gestern bekannt. So manche Lieblingsspeise dient uns sogar als wahrer Seelentröster, legt sich wie Balsam auf unser Gemüt und lässt Stress und Ärger vergessen.
Nutzen Sie diese Kraft und lassen Sie sich entführen in die Welt der bunten, frischen und duftenden Gaumenfreuden.
Wir präsentieren Ihnen kreative Delikatessen für jeden Anlass   ̶  vegan, soja- & glutenfrei!

Unsere "Vegane Glücksküche" ist in den letzten Monaten mit viel Liebe und Herzblut entstanden. Euch erwarten über 100 gekochte und rohköstliche Leckereien und Schmeckewöhlerchen, alle vegan, soja- und glutenfrei, von uns mit Liebe entwickelt, zubereitet und fotografiert. Außerdem gibt es eine Liste mit stimmungsaufhellenden Lebensmitteln und warum diese Lebensmittel so gut für unseren Körper sind. Ein kleines Kapitel haben wir der Wirkung der Farben auf unsere Stimmung gewidmet und wir gehen auf den Verzehr von Soja und glutenhaltigem Getreide ein.

Es war eine tolle Erfahrung für mich und es hat viel Spaß gemacht an diesem tollen Projekt zu arbeiten. Unser Verlag ist auch einfach umwerfend, das Buch wird beim freya Verlag verlegt. Das Buchprogramm ist der Hammer und ich bin jetzt Teil der wundervollen freya-Familie. 

Ab dem 20. Juni 2014 könnt ihr das Buch in allen Buchhandlungen bestellen (oder jetzt schon vorbestellen). Und hier noch die Details:

Vegane Glücksküche | soja- und glutenfrei
von Daniela Friedl und Miriam Emme
ISBN Nr.:       978-3-99025-153-9
Erscheint:       20.06.2014
ca. 256 Seiten
Preis:              19.90 € (inkl. Mwst)


Wisst ihr was?
Ich bin so glücklich!!

Freitag, 11. April 2014

{Buchvorstellung} Vegane Hausmannkost von Daniela Friedl

Klappentext
Traditionelle Hausmannskost und vegane Küche – eine gelungene Kombination ...
... die sowohl Erinnerungen weckt, als auch bodenständige Gaumenfreuden verspricht. Daniela Friedl stellt ihre persönlichen Lieblingsgerichte aus Kindertagen vor – liebevoll bebildert und mit historischen Hintergrundinformationen abgerundet.
Entdecken Sie die Klassiker der österreichischen Küche neu – vegan und tierleidfrei.

Das Buch ist ein kleines Schätzchen. Ein kleines, österreichisches Schätzchen.

Ich bin beruftsbedingt, wie ihr ja wisst, ein sehr visueller Mensch und mir sind Layout und schöne Fotos bei einem Kochbuch sehr wichtig. Hier passt beides. Die Autorin hat ihre Gerichte selbst fotografiert und es geschafft sie wirklich sehr schmackhaft und lecker abzulichten. Da steht man beim Durchblättern quasi schon mit den Kochlöffel in der Hand da!

Rezepte wie Kaiserschmarn, Krautstrudel, Kasnocken, Palatschinken, Topfentatscherl und Mozartkugeln sind hier zu finden. Die Anweisungen sind alle super beschrieben und leicht nach zu vollziehen. Man kann die Sachen super nachkochen. Sogar ein Rezept für eine vegane Sachertorte ist drin ♥! Die Palatschinken und Mozartkugeln musste ich natürlich direkt ausprobieren. Aber seht selbst.

Aber auch das Erdäpfelgulasch und den Löwenzahnhonig habe ich schon ausprobiert.

Was das Buch aber wirklich besonders macht, sind nicht nur die österreichischen Spezialitäten (und die Sprache ;), sondern die Liebe die dieses Buch atmet. Und zwar auf jeder Seite. Da gibt es kleine Geschichten, Anekdoten und Hintergrundinformationen z.B. zum veganen Gulasch. Oder zum Gugelhupf "Das Frühstück des Kaisers". Im Vorwort schreibt Frau Friedl, dass sie im Salzburger Seenland aufgewachsen ist und so ihre Kindheit von der unverwechselbaren, österreichischen Hausmannskost geprägt war: Kräftige Suppen, deftige Mahlzeiten und feine Mehlspeisen. Und wie so vieles, was uns in der Kindheit prägt, tragen wir diese Erinnerungen in uns wie einen kleinen Schatz, denn sie bedeuten Geborgenheit, Zugehörigkeit, Liebe und vor allem Eins: Heimat. 

Daniela Friedl hat es geschafft diese Hausmannkost, die so oft von Fleisch und Eiern geprägt ist, in vegane Köstlichkeiten ohne Geschmackseinbußen zu verwandeln. Großartig. Mein Mann (ihr kennt ihn ja schon, der omnivore, angelnde Mann aus dem Fluss) ist auch begeistert, da er die österreichische Küche liebt. Und sie ab jetzt wieder öfters bei uns auf dem Tisch steht. 

Hier noch ein paar Eindrücke...



Süß, oder? Mit Foto von Mama und Oma ♥♥♥. Ach, wie herrlich, ich liebe sowas. 

Was ich allerdings meinen rohköstlichen Lesern sagen muss: Dies ist ein veganes Kochbuch, kein rohköstliches.

Mein Fazit, wie schon oben geschrieben: Das Buch ist ein kleines Schätzchen. Ein kleines, österreichisches Gold-Schätzchen. Ganz klare Kaufempfehlung. 

Und das am Besten bei der Autorin selbst auf ihrer Webseite www.vegane-hausmannkost.com. Da gibt's einen Shop und auch einen Trailer zum Buch. Als Schmankerl gibt es meist noch eine vegane Leckerei zur Bestellung dazu (Schokolade!). Zuckersüß, oder? Find ich voll lieb.

Vegane Hausmannkost
von Daniela Friedl
ISBN Nr.: 978-3-99025-111-9
Format: 17 x 22 cm, 160 Seiten
Verlag: freya
Kosten: 16.90 €

PS.: Die Zwiebelstreich"wurst" aus dem Buch ist der OBERHAMMER O_o!



Dienstag, 8. April 2014

Mit der Nase im Wind

Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr auch die Tiere den Frühling genießen. Faye stromert den ganzen Nachmittag durch unsere Weide, schnuppert mit hoher Nase im Wind und pirscht sich an Mäuseburgen an. Und wenn wir dazu kommen, werden lauter Stöckchen gebracht, mit der Katze fangen gespielt und wie ein Wirbelwind um den Kobold gefegt. ♥ Das ist so süß und ich wollte euch ein Video zeigen, aber leider hat es mein Mann aus Versehen gelöscht. Aber wir geben unser bestes und drehen ein  neues.


Donnerstag, 3. April 2014

{Wildkräuter} Vogelmiere

Da ist er, unser langersehnter Frühling. Der kleine Kobold bringt mir schon morgens um 9 Uhr seine Schuhe, damit wir endlich raus gehen können! Am Liebsten würde er glaube ich, den ganzen Tag im Garten, auf dem Hof oder in der Scheune verbringen. Er ist so neugierig und es macht wahnsinnig viel Spaß ihm die Welt zu zeigen :).

Auf unseren Streifzügen treffen wir natürlich auch viele Wildkräuter. Unter anderem auch die Vogelmiere.

Die Vogelmiere ist ein zartes, wundervolles kleines Kraut mit winzigen weißen Sternchen-Blüten und stimmt mich jedes mal milde und freundlich, wenn ich sie treffe. Das passiert auch recht häufig, da sie sich gerne in des Menschen Nähe ansiedelt und dem ein oder anderen Gärtner auch als Unkraut mit erstaunlich hartnäckigen Fähigkeiten bekannt ist.

Die Vogelmiere ist eine essbare Wildpflanze. Ihr Geschmack soll an rohen Mais erinnern, das kann ich jedoch nicht ganz bestätigen. Mild im Geschmack ist sie auf jeden Fall und auch Kindern schmeckt die Pflanze. Im Frühjahr eignet sie sich sehr gut als Teil der Frühjahrskur, denn ihr werden blutreinigende, schleimlösende, verdauungsfördernde und harntreibende Eigenschaften zugesprochen (vor Übermäßigen Verzehr wird jedoch gewarnt, da hier Durchfall und Erbrechen die Folge sein können. Auch Schwangere sollten hier vorsichtig sein). Auch ihr Vitamin C Gehalt ist beachtenswert. In der Homöopathie gewinnt man aus ihr ein Mittel gegen Rheuma. Aber man kann Stellaria media (so der lateinische Name) nicht nur im Frühjahr sammeln, sondern das ganze Jahr über. Allerdings schmeckt das zarte, frische Grün wie immer am Besten.

Aber woher kommt dieser Name? Man verfütterte das sternengesichtige Kräutlein an die Hühner. Der Volksmund spricht von ihr z.B. als Hühnerbiss, Hühnerdarm oder Hühnermiere. Auch mischt man heute gerne ein paar Stängelchen unter das Futter für die Hausvögel.

Was ich aber so richtig interessant finde ist, dass uns die kleine Sternmiere schon seit der Jungsteinzeit begleitet und gehört damit in die Gruppe der Archäophyten (Urpflanzen). 

Vor ein paar Tagen haben der kleine Kobold uns ich uns ein Frühlingsbrot mit Vogelmiere gemacht. Er fand es sehr lecker und wollte das Kraut die ganze Zeit vom Brot klauen...

Zutaten:
Brotscheiben
vegane Butter (z.B. Alsan)
Vogelmiere

Die Brotscheibe buttern und mit der Miere belegen. Wer es gern kräftiger im Geschmack hat, nimmt gesalzene Butter oder streut etwas Salz auf die Butter VOR dem Belegen mit der Vogelmiere. 

Sieht schön aus, oder?

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es tatsächlich Vogelmiere ist, was ihr da gepflückt habt, wendet euch lieber an einen kundigen Kräutermenschen. Es werden grade jetzt im Frühling überall Kräuterspaziergänge angeboten. 
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