Freitag, 14. Juni 2013

Mango-Star im Babymund

Die 21-Tage-Green-Smoothie Kur ging irgendwie ganz unbemekt vorbei... Ich muss gestehen, ich hab schon wieder nachgelassen mit dem täglichen Smoothie trinken. Bei mir haben die 21 Tage also keine Gewöhnung bewirkt, wie es sonst oft so ist. Das liegt wahrscheinlich grade daran, dass ich so viel um die Ohren habe, dass ich eh kaum was auf die Reihe bekomme.
 
Der kleine Kobold robbt sich jetzt in einer unglaublichen Geschwindigkeit wie ein Soldat durch den Schützengraben durch das Haus (er sieht dabei ziemlich angeschossen aus) und zieht sich überall auf die Knie hoch. Er ist noch super wackelig, deswegen habe ich keine ruhige Minute mehr und bin nur noch am flitzen um sein Köpfchen auf zu fangen. Das ist auf jeden Fall richtig anstrengend. So schnell kann man gar nicht schauen oder hinterher kommen, da ist er schon wo anders und freut sich wie irre, weil er plötzlich am kippeligen Wäschekorb kniet... voll süß aber voll anstrengend.

Ich habe ein paar Ernährungs-Experimente bzgl. Stillen an uns ausprobiert. Ich glaube der Kleine verträgt jetzt nahezu alles. Zwiebeln, Chinakohl, Paprika, Erbsen, Blumenkohl - alles kein Problem mehr. Ich finds total fantastisch und mein Speiseplan erweitert sich wieder. So gar es gestern erst mal eine riesige Schüssel Chinakohlsalat... mhmhmhmhmhmmmmmmmmmm.

Und er ißt abends jetzt Hirsebrei mit Obst. Glutenfrei, laktosefrei. Ich mische 1 Teil Hirseflocken mit 1 Teil Obst, der Kobold bevorzugt Mango, das ist sein absoluter Liebling, aber Papaya nimmt er auch gern. Und er liebt Avacado mit Banane pur, das gibt es nachmittags. Aber wenn ich ihm gekochte Kartoffeln mit Möhren anbiete (als Brei) gibts das große Theater. Und so in die Hand geben, egal was, also nach Baby-led-Weaning Art, klappt nicht. Dann hat er etwas im Mund und bekommt Panik... Wir versuchen es ganz entspannt weiter.

Und der Kleine hat Energie, dass ist nicht zu glauben. Ich stille ansonsten noch sehr viel, bisher sind also ca. 1-2 Mahlzeiten ersetzt. Ich habe immer noch viel und ausreichend Milch, wofür ich unendlich dankbar bin, denn so kann ich es mit der Esserei beim Kobold echt entspannt angehen.

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