Donnerstag, 16. Mai 2013

Der knisternde Funken

Mann und Baby liegen noch in den Federn und alles ist hier noch so friedlich still und ruhig. Ich genieße diese Zeit morgen wenn das Haus noch schläft und das einzige was man hört sind die Vögel die ihr Gartenkonzert geben. Herrlich. Meine Tasse mit grünem Tee steht neben mir und ich überlege, ob ich diese Zeit nicht nutzen sollte um etwas Yoga zu machen. Aber ich bleibe vor dem Fenster sitzen und schaue einfach in den Garten und hänge ganz meinen Gedanken nach. Der Wind spielt mit den frischen, saftigen grünen Blättern der Pappeln und es sieht so zauberhaft aus, wie sie leise flattern und funkeln. 

Ich merke, dass es mich nach draußen zieht. In die Natur zurück, in den Schoß der Großen Mutter. Ich habe meine Spiritualität wieder entdeckt und pflege und hege sie wie einen kleinen Schatz, der still und leise in mir funkelt. Bei Bedarf kann ich aus dem Funken aber auch ganz leicht ein hell loderndes Feuer locken, dass leidenschaftlich mit brennenden Zungen gen Himmel leckt. Ganz wie ich es will, es liegt bei mir. Aber es ist immer da. Ich habe befürchtet, dass es verloren gegangen ist in der Zeit der Schwangerschaft und in den ersten Monaten auf den unbekannten Wegen als Mutter. Wie paradox. Und doch ging es einer Wölfin ähnlich. ♥.

Dafür funkelt es jetzt um so heller und stärker in mir und ich lerne damit um zu gehen und zu verstehen, warum ich mich so zurück gezogen habe. Jetzt bin ich eingegangen in den großen Kreis von Werden und Vergehen, Empfangen und Weitergeben. Ich bin Teil vom Jahreskreis geworden.

Wie wunderbar.



Kommentare:

  1. <3 Ich freu mich mit dir! :)

    Liebste Grüße,
    Frau Momo

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  2. Super schön geschrieben, du Liebe ♥

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  3. tut gut, das zu lesen, erinnert mich daran, dass ich genau auch wieder diesen knisternden Funken spüren möchte, den ich doch kenne....

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