Sonntag, 17. März 2013

Babyernährung

Der kleine Bär wird in einer Woche ein halbes Jahr und hat bisher noch nie etwas anderes gegessen außer Muttermilch. Ein/zwei/drei Mal etwas abgekochtes Wasser hat er aus einer Flasche genuckelt, aber das ist das einzig andere, was er bisher zu sich genommen hat.

In meinem Rückbildungskurs haben wir zum Abschluss ein Frühstück veranstaltet und alle Mamis haben ihre Kleinen mitgebracht. Meine Süßer hatte irgendwann Hunger, also habe ich ihn gestillt - ganz normal. Das war dann der Aufhänger darüber zu sprechen, was die kleinen alles so essen. Und was kam dabei herraus? Ich war die einzige (!), die ihr Baby noch voll stillt! Ich muss sagen, ich war ein kleines bisschen entsetzt. Und meiner gehörte noch zu den jüngsten und war da ungefähr vier Monate alt.

Klar, wenn man irgendwann einfach keine Milch mehr hat, geht es ja nicht anders. Aber niemand von den Ladies wollte (weiter) stillen. Ich kam mir irgendwie wie ein Alien vor. Manche haben gar nicht gestillt, und wollten das auch von Anfang an nicht - aber das muss wirklich jeder selber wissen. Aber ich in meinem Dornröschenschloss... ich war wirklich geschockt. Und ich war das Alien! "Wie?! Der Kleine hat noch kein Fläschchen bekommen? Ah, dann gibst Du schon Gläschen. Äh... nein?! Ach ja..." Mhm...

Tjaaa... ich lasse mich da ja auch nicht weiter von beeinflussen, aber ins Denken kommt man schon.

Auf jeden Fall wird mein Kleiner bald ein halbes Jahr und ich wollte so langsam mit Beikost beginnen. Abstillen ist noch in weiter, weiter Ferne. Jetzt frage ich mich allerdings, was ich ihm am Besten geben sollte. Rein intuitiv würde ich mit Banane beginnen. Reife, geknetschte Banane pur. Nach einer Woche vielleicht Avocado. Also rohe Früchte.

Auf lange Sicht wird der kleine Bär aber aller Vorraussicht nach kein 100% rohes Kind werden, sondern so wie wir high raw. Wir haben damit super Erfahrungen gemacht und da wir (bald) wieder so leben werden, wird der Kleine wohl so mitessen. Aber schauen wir mal. Wohin meine persönliche Reise hingeht, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen. Nach dem Stillen werde ich wahrscheinlich wieder eine Zeitlang 100% roh leben und dann irgendwann wieder zu high raw wechseln.

Ich habe zwei Bücher daheim, einmal "Das vegetarische Baby: Schwangerschaft, Stillzeit, Erstes Lebensjahr - fachkundiger Rat, praktische Tipps, 180 köstliche Rezepte" von Irmela Erckenbrecht. Sie empfiehlt als erste Löffelmahlzeit gekochten Möhrenbrei, bei Bedarf schon ab dem fünften Monat. In meinem anderen Buch "Kinderernährung - lebendig und schmackhaft!" von Urs Hochstrasser habe ich so richtig noch nichts gefunden. Allerdings habe ich es bisher erst überflogen und werde mich da heute mal durchschmökern.

Ich werde in den nächsten Tagen das Internet durchforsten, was andere (rohe) Mamis ihren Sprösslingen als erste Löffelmahlzeit gegeben haben. Wenn da jemand Tipps und Links hat - gerne ♥!! Ich denke, ich werde mir auf jeden Fall das Buch der Rawfood Family "Raising Raw Children" runterladen. Vielleicht steht auch noch was in "Ernährung für Mensch und Erde. Grundlagen einer neuen Ethik des Essens" von Christian Opitz. Da werde ich auch mal stöbern und dann berichten.

Kommentare:

  1. Liebe Miri,

    ich habe meine Beiden auch Langzeitgestillt und kurzzeitig auch Tandem.
    Löffelkost gab es bei uns gar nicht. Da ich damals auch high-raw gelebt habe, habe ich den Mäusen, als sie mir signalisierten, dass sie auch etwas haben möchten, einfach das, was ich selber gegessen habe, in die Hand gegeben. Zum Beispiel Gurke, Möhre, Apfel oder Banane.
    Anfangs haben sie nur daran gelutscht und dadurch den unterschiedlichen Geschmack kennengelernt.
    Angefangen zu essen, haben sie dann erst mit ca.14 Monaten. Bis dahin habe ich voll gestillt.
    In meinem Umfeld haben es auch alle anders gemacht und ich war die Exotin. Aber ich habe auf meine innere Stimme gehört und es nie bereut!
    Viel Spaß auf deiner weiteren Reise mit deinem kleinen Bärchen! :-)

    Liebste Grüße
    Sandra

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    1. Liebe Sandra, das hört sich fantastisch an mit Deinen beiden Mäusen. Den kleinen einfach das anbieten, was man grade selber ißt wenn sie Interesse zeigen klingt logisch und beim drüber nachdenken fühlt es sich gut an. Vielen Dank für Deinen Kommentar ♥♥♥!! Liebste Grüße an Dich, Miri

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  2. Hallo Miriam,

    www.erdbeerkinder.de,da gibts viele Infos und Rezepte...
    Schönen Sonntag und Alles Liebe
    Elke

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    1. erdbeerkinder.de - ach ja!! 1000 Dank für die Erinnerung an diese Seite!!! ♥♥♥♥ Die hatte ich ganz vergessen!!

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  3. Huhu Miri,

    ich war auch lange, lange der Alien. Schon weil ich überhaupt Zwillinge gestillt habe und dann auch noch so lange.
    Meine wollten lange nichts essen. Ich glaub, ich hab 9 Monate vollgestillt. Und dann haben sie erstmal ewig nur Obst gewollt.
    Möhre oder Kartoffeln oder so ging gar nicht.
    Gekochte Äpfel oder Banane war dann erstmal das Einzige, was zum Stillen dazu kam.

    Ich bin mir sicher mit Banane und Avocado kannst du gar nichts falsch machen.

    Ich war immer froh, dass ich noch gestillt hab, besonders dann, wenn sie mal krank waren. Stillen ging irgendwie immer...
    Selbst wenn sie mal phasenweise nichts anderes essen oder trinken wollten.
    Ich hab mich damit immer auf der sicheren Seite gefühlt.

    Ich hab aber auch viel Entsetzen geerntet. Und Frauen kennengelernt, die nicht stillen wollte, um ihre Brüste zu schonen oder weil sie stillen eklig finden.
    Nicht mal das Kolostrum, gar nicht... Und die haben mehr Unterstützung erhalten als ich, die sich sicher war, dass man auch Zwillinge vollstillen kann.

    Naja, lange vorbei...nicht mehr aufregen,
    lieben Gruß
    Kris

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    1. Liebe Kris,
      das ist echt ne geniale Leistung mit den Zwillis, beide 9 Monate voll gestillt. Das finde ich sooooo super!! Viele Zwillinge werden ja oft kaum, kurz oder gar nicht gestillt, echt traurig. Ich meine, klar ist das mega anstrengend, aber trotzdem. Ich finde es toll, dass du es so gemacht hast!!
      Und schon putzig, wie man es eklig finden kann sein eigenes Kind zu stillen. Ich meine - es ist das eigene Kind! Und die eigene Brust! Und wie kann die natürlich vorgesehene Nahrung nur als eklig empfunden werden?! Manche Menschen haben leider den Bezug zur Natur und zu sich selbst ziemlich verloren.
      Aber was Du sagst, dass die Menschen mehr unterstützung bekommen, die nicht stillen - dem kann ich voll und ganz zu stimmen. Auch von der Beratung meiner Hebamme her geht es dahin, dass es doch wohl nicht sein kann, wenn ein Baby mit sieben Monaten noch nichts anderes als Muttermilch kennt. Irgendwie verdreht.

      Viele liebe Grüße

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  4. Hallo liebe Miri, ja, Menschen sind komisch. Ich verstehe weder, wieso man nicht stillt, noch, wieso man so schnell beifüttert. Allerdings muss ich sagen, dass meine Kinder beide ein Jahr lang nur Milch bekommen haben und ich denke, das auch wieder so zu machen. Sehe keinen Sinn darin, mit 6 Monaten Brei und Co zu geben. Warum sollte man das tun?
    Ich habe Rosa (die Zweite) immer mal wieder probieren lassen, aber sie fand das alles eher unspannend. Dann mit einem Jahr gab es morgens Bananen - Dattel - Brei, mittags Avocado, Möhrchen hat sie nie gemocht. Ganz die Mama ;-)
    Naja, abgestillt habe ich mit 13 Monaten und dann hat sie auch schon alles vom Tisch mitgegessen. Wünsche dir viel Erfolg, lass dich nicht verunsichern, du machst das richtig!!
    Alles Liebe von Nina

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    1. Hey Nina, so hört es sich super entspannt an, wie Du das gemacht hast. Ich werde dem kleinen Bär auch einfach hier und da was anbieten und wenn er es will, dann gut, wenn nicht, dann auch gut.
      Danke für das Mutmachen :)) ♥♥♥♥

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  5. Bin zwar keine Rohköstlerin, hab meine Kinder aber auch so lang wie möglich gestillt und war bei den Müttertreffs auch sehr geschockt, weil doch wenige länger als 1/2 Jahr stillen.
    Banane und Karotte haben meine Beiden sehr schwer vertragen -> totale Verstopfung und nächtelanges Bauchweh waren immer die Folge, nur zu retten mit Pflaumen. Leider liebt mein Kleiner Banane über alles.
    Mit Kürbis und Zucchini hab ich bessere Erfahrung gemacht, ich habs hald schon immer gekocht. Achja ganz fein geriebene rohe Äpfel gehn gut, wenn sie nicht zu sauer sind. Aber da Kinder sehr unterschiedlich sind, würd ich sagen, find es raus, was deinem schmeckt und was er verträgt.
    Wenn doch nur schon mehr draußen wachsen würd! Im Sommer gehn wir immer raus und bedienen uns einfach an allen Früchten und Kräutern, da gibts dann jede Menge auszuprobieren.
    Liebe Grüße
    die andere Mirijam

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    1. Liebe Mirijam, geriebener Apfel habe ich jetzt auch schon öfters gelesen, das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Verstopfung ist natürlich schlimm. Aber ich glaube, wenn ich es mit nur wenig probiere und dabei weiter stille wird es klappen. Naja, letztendlich muss ich es einfach ausprobieren. Danke für den Kommentar ♥♥♥. Ganz viele liebe Grüße, Miri

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  6. Zu aller erst : Der kleine Mann ist soooooooooooooo süß !!!!!!! Willkommen unter den Alien´s : ) Ich habe meine Maus 8 Monate voll gestillt du kannst dir denken das auch ich ein Alien war. Ich möchte dir nur sagen, du machst alles richtig! Hör auf dein Herz und alles ist gut ; )
    Ganz liebe Grüsse Diana

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    1. Liebe Diana, daaaaaanke sehr, ich bin auch ganz verliebt ♥♥♥ Vielen lieben Dank fürs Mutmachen ♥♥♥. Liebste Grüße, Miri

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  7. Hi Miri,
    schau mal hier, da ist das auch grad Thema: http://gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=9377
    LG, Regina

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    1. Liebe Regina,
      vielen dnak für den Tipp!! Ich hab mal reingestöbert, da sind auch gute Ansätze drin. ♥♥♥ und liebe Grüße, Miri

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  8. Ich habe meine erste Tochter (22 Jahre) 8 Monate gestillt, die zweite (18 Jahre) 1 Jahr, da fing ich selbst gerade erst mit Rohkost an. Die dritte (15 Jahre) habe ich drei Jahre gestillt. Wann ich angefangen habe zuzufüttern weiß ich nicht. Ich habe jedoch vorgekaut und es ihr dann gegeben bzw. sie hat angefangen mir beim Essen an den Mund zu fassen und so hat sich das ergeben. Ich habe meine Tochter die ersten 3 Jahre auch nur getragen, außer wenn ich meine Kurse unterrichtet habe, da hat sie nebendran gestanden bzw. mit der Oma im Spielzimmer gespielt, welches direkt neben dem Kursraum war. Meine Tochter war roh bis sie in den Kindergarten kam. Sie ist die stärkste von allen, obwohl auch sie die Scheidung und was damit zusammenhing mitmachen musste und ich nicht mehr die Zeit und Kraft hatte mich weiterhin so intensiv um sie zu kümmern. Sie war auch noch nie krank, einzig mit den Zähnen hatte sie schon früh Probleme, was an einem Nährstoffmangel gelegen hat/liegen soll. Liebe Grüße an Dich

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    1. Liebe BlackCat,
      wow, danke für das Teilen deine Geschichte. Das ist wirklich sehr inspirierend! Mit dem Vorkauen, bzw. aus dem Mund stibitzen sehr interessant... So machen es unsere nächsten Verwandten ja auch. Hat man Dir damals gesagt, welche Nährstoffe ihr gefehlt haben (sollen)?
      Viele liebe Grüße, ♥

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    2. Liebe Miri, liebe BlackCat,
      ich habe mich auch mit dem Thema Ernährung nach dem Stillen beschäftigt und über verschiedene Ansätze gelesen. Dabei bin ich auch aufs Anbieten und Vorkauen gekommen, habe jedoch in dem Zusammenhang immer wieder von Zahnproblemen der Kleinen gelesen, und zwar nicht wegen Nährstoffmangel (den kann man gut verhüten wenn man informiert ist wie man als Veganer weiß). Das Problem soll wohl in den meisten Fällen die mütterliche Mundflora sein. Mein erster Gedanke dazu war "So ein Quatsch, früher wurde das doch auch so gemacht". Im Nachhinein habe ich mir jedoch gedacht, dass die Ernährung heutzutage schon ganz anders aussieht als früher und das Vorkauen schon auch in diesem Licht betrachtet werden muss. Leider habe ich weiter keine weiteren Erfahrungen und Informationen mehr zum Thema Zähne und Vorkauen gefunden. Ich habe daraus geschlossen, dass man sich selbst sehr gut und zuckerfrei ernähren muss und tadellose Zähne haben sollte um vorzukauen.
      Das mal als Gedanke dazu. Was meint ihr? BlackCat hast du das auch schon mal in betracht gezogen?
      Liebe Grüße
      Lydia

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    3. Laut Zahnarzt - Vitamin D, Kalzium und Flour. Im Kindergarten gab es ja diese D Flouretten, ich habe seinerzeit unterschrieben, dass meine Tochter diese nicht bekommen soll. Heute denke ich, völlig unabhängig davon, für welches Ernährung man sich entscheidet, es ist wichtig darauf zu achten mit allen essentiellen Nährstoffen versorgt zu sein. Dies gilt für Mutter und Kind. Ich bin ja mit der veganen Rohkost gescheitert (nach 7 Jahren), habe fast 2 Jahre lowcarb praktiziert, was ich trotz anfänglicher gesundheitlicher Verbesserung für noch ungesünder halte, und habe deshalb expliziet in dem letzten Jahr nach einer für mich praktikablen Lösung gesucht und sie auch gefunden. Ich schreibe in den nächsten Wochen auf meinem neuen Blog darüber http://lovely-body-fitundschlank.blogspot.de/ Ich muss dazu sagen, dass ausgerechnet meine Jüngste und gesündeste Tochter gerade dabei ist immer tiefer in eine Eßstörung zu rutschen, dies hat mich gezwungen, mich noch einmal intensiver mit dem Thema Ernährung auseinander setzen zu müssen. So weit für Heute. Liebe Grüße Black Cat

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    4. Hallo Lydia, dann müssten die anderen auch Zahnprobleme haben, da habe ich auch vorgekaut, und besonders jene Tochter, bei der ich mich (meiner Meinung nach) am schlechtesten ernährt habe, hat die besten Zähne. Liebe Grüße Black Cat

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    5. Hallo =)
      Lese es erst heute. Ok, schön mal einen Erfahrungsbericht zu lesen, der das nicht bestätigt. Ich werde mich auf jedne Fall nochmal mit dem Thema auseinandersetzen...jetzt muss der kleine Schatz sich erstmal auf die Socken machen und seine Zwergenhöhle verlassen ;)
      Schau mir gleich mal deinen Blog an.
      Ganz liebe Grüße
      Lydia

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  9. Geriebener Apfel war bei mir als ich klein war auch total "in"; ob man damit einen Säugling auch füttern kann oder ob das gleich Blähungen gibt, weiß ich nicht. Pastinaken, Möhren, Kartoffeln vielleicht gekocht und schon mit Feldsalat oder Spinat roh unterpüriert?
    Mit Banane kannst du auf jeden Fall am Anfang nicht viel falsch machen. Laut Bruker (Vollwert) kann man eine Frischkornmilch aus 20g Vollgetreide, fein gemahlen mit 60ml Rohmilch oder selbstgemachter Mandelmilch und 40ml Wasser zubereiten.
    Ich bin gespannt auf deine weiteren Erfahrungen.

    LG,

    Nini

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    1. Liebe Nini,
      geriebener Apfel soll wohl gehen. Werd ich ausprobieren. Ich will eigentlich keine Milch geben, deswegen könnte ich es evtl nur mit Mandelmilch versuchen, wenn ich die Frischkornmilch probieren will. Ich werde über meine Erfahrungen hier auf jeden Fall berichten.
      Ganz liebe Grüße, Miri

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  10. "high raw" bedeutet nicht komplett roh, sondern gekochte Lebensmittel zwischendurch? Sorry falls das eine dumme Frage ist.
    Ich finde es sehr schön wenn man so lange wie möglich stillt. Solange es geht, sollte man das, ich kann gar nicht nachvollziehen wie man das nicht wollen kann? Sicher, wenn es eben nicht geht, weil keine Milch mehr da ist, dann ist das eben so. Aber einfach nicht wollen?

    Schau doch mal bei erdbeerkinder punkt de, das ist eine Rohkostseite für Kinder. Das ist die Seite, die mir auf die Schnelle eingefallen ist. Ob sie gut ist kann ich nicht sagen. Ich habe noch kein Kind, daß ich mich dort einlesen müsste. Aber ich hoffe sie hilft dir.

    Beste Grüße,

    Kivi

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    1. Hey Kivi, ja high raw heißt, dass ein hoher Anteil der Ernähung aus Rohkost besteht, ca. zwischen 80 und 99% etwa :). Ja, erdbeerkinder ist toll, vielen Dank ich hatte die seite echt vergessen. Liebe Grüße ♥

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  11. Ha! Ich verstehe genau, was du meinst mit dem Alien. Mich hat neulich auch eine Frau ganz entsetzt angeschaut, als sie erfuhr, daß mein baby mit einem Jahr noch keine Breze lutschen darf.

    Ich habe den Wolf die ersten beiden Jahre komplett roh ernährt und habe das auch beim Sterngucker so lange wie möglich vor. Der Sterngucker ist jetzt fast ein Jahr alt und wird noch voll gestillt. Ab und zu lutscht er an einer Banane, probiert Mango, papaya oder Avocado. Aber ich zerquetsche ihm nichts. Wenn er noch keine Zähne hat kann er Sachen auch noch nicht beissen. Da hat sich die Natur sicher was dabei gedacht. Manchmal bekommt er einen Löffel voll Smoothie, weil er rausfinden möchte, wie es schmeckt. Oder er darf eine orange auslutschen. Meist zeigt er schon, ob er interesse am Essen hat oder nur herausfinden möchte. Wenn du Austausch diesbezüglich suchst, kann du mir gern mailen. rweyde(at)gmx(punkt)net

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    1. Liebe Ramona, vielen dank, ich werde Dir mit Sicherheit schreiben, lieben Dank für das Angebot. Und den Gedanken finde ich super, den hab ich ja auch, dass es alles schon seinen Sinn hat, dass ohne Zähnchen beißen schlecht ist. Das mit dem Auslutschen finde ich voll niedlich... Liebste Grüße ♥♥

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  12. liebe miriam, beim thema stillen gehen die meinungen wie du ja weißt, ja sehr auseinander. am besten, du hörst auf dein muttergefühl und auf deinen kleinen jungen. ich habe drei kinder (19, 8, 4) mein erstes mädchen habe ich ein jahr lang gestillt und wie damals empfohlen wurde mit ca. 6 monaten "zugefüttert". ich habe mit einem geschabten apfel angefangen. mein zweites mädchen hatte überhaupt kein interesse am essen und ich habe sie ein jahr lang voll gestillt.sie hat nach einem jahr mit einer banane angefangen, worüber meine mutter unendlich glücklich war, weil sie sich schon große sorgen gemacht hat :). sie wurde über 4 jahre gestillt.
    meine drittes mädchen hat mit ca. 8 monaten zum essen angefangen und wird bis heute noch gestillt. als ich ihr vor einigen tagen sagte, dass sie selber entscheiden darf wann sie aufhört ist sie mir mit einem von herzen kommenden danke um den hals gefallen. ich war sehr berührt. wie du also siehst, es ist auch bei den kindern ganz individuell. ich kann dir nur raten: bleib dir treu! ich wünsche dir alles, alles liebe claudia

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    1. Danke für Deinen kleinen Bericht, ich finde das total inspirierend ♥♥♥!!!

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  13. Hallo Mriam,

    ich lese schon sehr lange auf Deinem Blog weil ich Deine Art zu schreiben und auch die Bilder immer so toll finde. :-)

    Zu Deiner Frage: Angela Stokes-Monarch (die kennst Du ja auch) hat nun einen neuen Vlog, in dem sie viel vom Mutter-Dasein berichtet. Und dort empfiehlt sie immer wieder Shazzies Buch "Evie`s kitchen" für Eltern, die ihr Kind mit Rohkost oder high raw erziehen wollen. Vielleicht ist das ja interessant für Dich? Bei amazon habe ich es zwar gefunden aber es ist nur noch bei bestimmten Händlern verfügbar, nicht über amazon direkt. Und hier mal der Vlog von Angela, vielleicht ist da ja der ein oder andere gute Tipp dabei: http://www.youtube.com/user/GlowWithGrace?feature=watch

    Übrigens finde ich es ganz toll, dass Du Deinen Kleinen so lange stillst. Das wird für ihn später bestimmt gesundheitlich sehr von Nutzen sein (Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc.). Weiter so! :-)

    Liebe Grüße, Julia

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    1. Liebe Julia, 1000 Dank für die tollen Tipps!! An "Evie's Kitchen" hab ich gar nicht mehr gedacht... oh man, ich muss die komplette Stilldemenz haben. Und den Vlog kenne ich, aber ich hab mich noch nicht durchgeschaut, werd ich aber machen.
      Und Danke fürs Mut machen!!! ♥♥♥

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  14. Hallo,
    ich habe als Erzieherin in meinen Mutter-Kind-Kursen leider auch sehr oft so etwas erlebt, stillen wird eher als lästig angesehen und die Kinder bekommen schon vor ihrem 1. Lebensjahr
    die Milchschnitte. Traurig aber wahr und Fruchtzwerge und co.
    Mein Sohn konnte ich leider nur wenige Wochen stillen und hat auch von Bruker damals die Mandelmilch bekommen. Was bei der Rohkosternährung richtig wäre, weiß ich nicht bin aber zufällig über einen Satz im Internet gestolpert das der Kinderarzt J. Thiele aus München wohl auch Rohköstler ist? ( genau weiß ich es nicht) und schon Säuglingen Brennesselsaft empfiehlt. Ich fand es sehr interessant, habe aber leider nicht mehr heraus gefunden.
    lg Silke

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    1. Ja, es ist schon traurig, wenn die Kinder so jung schon sowas bekommen. Auch Kinderriegel oder Marsriegel hab ich schon in den kleinen Händchen gesehen, total traurig.
      Das mit den Brennnesselsaft klingt interessant, da werde ich auch mal hinterher recherchieren. 1000 Dank!!
      Liebste Grüße ♥♥♥

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  15. Hallo Miriam,

    ja, lange Stillen ist sicher eines der besten Dinge, die wir für unsere Kinder tun können. Ich glaube, "rein praktisch" spart es auch echt Arbeit, denn die Kinder sind gesünder und wenn sie mal krank sind ist Muttermilch oft das einzige, was sie überhaupt zu sich nehemen wollen. Und den Kuschel- und Tröste-Effekt fand ich auch immer sehr praktisch, egal was gerade Schlimmes passiert war, eine Runde stillen hat eigentlich immer geholfen... Ich habe mich immer gefragt, wie Mütter, die nicht stillen oder die früh abgestillt haben das belastungstechnisch überhaupt durchstehen.

    Ich habe meine große Tochter über fünf Jahre gestillt und die kleine dreieinhalb. Stillen in der Schwangerschaft ging recht gut und danach habe ich tandem gestillt, wobei die jüngere dann etwas mehr bekommen hat, da die ältere ja auch schon mehr andere Dinge gegessen hat. Aus "Fairnessgründen" habe ich beide gleichzeitig abgestillt. Ich muss gestehen, dass ich das lange Stillen nicht unbedingt immer an die große Glocke gehängt habe, da es doch genügend Leute gibt, die einen dann schief anschauen. Andererseits hatte ich aber auch das Gefühl, einige Mütter doch auch sehr zum längeren Stillen ermutigt zu haben, was sehr schön war.

    Als ersten Brei habe ich auf einer Glasreibe Avocado, Apfel und Karotte gerieben, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass die beiden das "Prinzip Essen" bis zu ihrem ersten Geburtstag ohnehin nicht wirklich verstanden und den Brei eher als Matsch-Spielzeug begriffen haben...

    Unsere Kinder essen mittlerweile auch täglich gekochtes Essen, dennoch versuche ich nach wie vor so viel Rohkost in meine Süßen zu bekommen wie möglich. Mehmals täglich Rohkost-Teller und insbesondere auch green smoothies sind da recht hilfreich. Leider ist es mit Gemüse oft nicht einfach und "nur" Obst halte ich für nicht besonders gut.

    Was ich bei Kindern besonders schwierig finde ist der soziale Aspekt des Essens. Spätestens im Kindergartenalter muss man doch sehr genau überlegen, wie weit man beim Kompromiss zwischen gesunder Ernährung und der Teilnahme am "normalen" Alltag mit anderen Kindern gehen möchte. Unsere Kinder essen zwar viel Rohkost, aber auf Kindergeburtstagen und ähnlichen Veranstaltungen auch Dinge, über die ich lieber nicht länger nachdenken möchte.

    Wie die besten Lösungen sind, weiß ich auch nicht. Ich denke, es bleibt einem nicht viel anderes übrig als immer wieder neu den Weg zu suchen, der zu der Lebenssituation, in der man sich gerade befindet, irgendwie kompatibel ist...

    Liebe Grüße,
    Anna



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  16. Ich habe meine Kinder ( vor gut 20 Jahren) nicht rohköstlich ernährt, da kannte ich Rohkost noch gar nicht. aber vegetarisch mit viel Vollkorn und auch da gab es auch schon die sozialen Aspekte, denn wie du schon sagst ab Kindergarten geht es schon los, außer man ist in einem alternativen Kindergarten.
    Aber ich habe trotzdem erlebt das meine Kinder zwar vieles probiert haben ( meine Tochter nur einmal Fleisch) sie mochten es aber nicht! Das fand ich schon klasse, ich habe auch früh erklärt warum ich dieses Essen bevorzuge und meinen Kindern immer frei gelassen wie sie sich ernähren. Allerdings gab es eben zuhause immer nur vegetarisch, Vollkorn und viel Rohkostteller in Form von Obst und Gemüsestreifen. Das hat auch gerne der Kinderbesuch gegessen.
    Heute ( meine Kinder sind 20 und 17) isst die eine noch vegetarisch und gerne Gemüse und auch roh, mein Sohn leider nicht. Er isst auch Döner, Pizza und Co. Da muss ich manchmal schlucken aber sind eben auch Menschen auf einem eigenen Weg.

    lg silke

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  17. reisschleim leider nicht roh....:-)stillen tut man in österreich gottseidank, sehr natürlich..mindest oft im bekanntenkreis einjahr und länger..lgf*

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  18. Hallo Miriam,

    lass dich nicht verunsichern von den anderen... folge deinem Gefuehl, dann wirst du es schon richtig machen.

    Langes Stillen ist unheimlich wichtig fuer die Darmflora des Kindes, das Immunsystem wird durch die Muttermilch gestaerkt und kein Kinderbrei der Welt kann das ersetzen. Ich finde es daher auch erschreckend, wie viele Muetter schon frueh abstillen und auf konventionelle Nahrung umsteigen.

    Klar, es gibt auch Faelle wo es nunmal nicht anders geht, weil keine Milch mehr kommt, oder aus anderen Gruenden. Eine Bekannte von mir musste nach 3 Monaten abstillen, weil sie eine schwere Erkaeltung bekam und auch Antibiotika nehmen musste - waere das nicht gewesen haette sie noch weitergestillt.

    Natuerlich kann man keiner Mutter vorschreiben, wie lange sie ihr Kind stillen soll. Letztlich muss das jede selber wissen. Ich glaube aber, so manche Mutter wuerde eigentlich laenger stillen, wenn der gesellschaftliche Druck nicht da waere. Sehr schade, das....

    Liebe Gruesse,
    Denebi

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  19. also ich kenne da zwei wundervolle kinder, die jeweils 4 jahre gestillt wurden. davon knapp 1 jahr ausschließlich. danach gab es dann überwiegend rohkost und die sind eigentlich ganz gut geraten :)

    also: mach weiter so!

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  20. Kennst Du Baby led weaning? Ein passender Eintrag zum Thema:

    http://www.mamamiez.de/2012/08/26/baby-led-weaning-gefuttert-wird-nicht/

    Alles Gute!

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  21. Ich WOLLTE sehr gerne lange stillen, aber mein Kleiner (inzwischen schon grosser) hat sich von einem Tag auf den anderen selbst abgestillt. Für ihn war das Essen der Erwachsenen anscheinend deutlich attraktiver, vor allem gekochter Kürbis... Er war 9 Monate alt. Ich war noch nicht drauf vorbereitet, ich habe das Stillen nämlich sehr genossen!

    So kann's auch gehen :).

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