Sonntag, 30. Oktober 2011

Kürbissaft

Harry Potter Fans auf gepasst!! Damit es an auf der (f)rohen Halloweenparty auch etwas entsprechendes zu Trinken gibt.... gibt es Kürbissaft!

Zutaten

2 Teile frisch gepresster Orangensaft
1 Teil frisch gepresster Hokkaidokürbissaft

oder

1 Teil frisch gepresster Apfelsaft
1 Teil frisch gepresster Orangensaft
1 Teil frisch gepresster Hokkaidokürbissaft

Zubereitung

Zutaten einfach vermischen. Schmeckt eisgekühlt sagenhaft!


Sonntag, 23. Oktober 2011

Goldener Oktober

Die letzten Tagen waren einfach nur wunderbar sonnig. Es ist wichtig, dass man jetzt die letzten noch etwas stärkeren Sonnenstrahlen genießt, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, noch etwas Vitamin D zu produzieren. Und so waren Faye und ich den ganzen Tag draußen: Äpfel pflücken, spielen, das Hochbeet für die Wintermonate vorbereiten, im Laub wühlen, ...









Freitag, 21. Oktober 2011

Aufstand der Schrumpfköpfe

WOhooo, das nächste Rohkost-Rezept für die (f)rohe Halloween-Party sind Schrumpfköpfe!! Eigentlich ist es kein Rezept, sondern eher was zum Basteln, aber man könnte sie auch essen. Macht tierischen Spaß sie zu schnitzen und macht noch mehr Spaß ihnen beim "Reifen" zu zu schauen! Die kleinen Freaks sind aus Äpfeln gemacht. Und das Beste: Man weiß nie genau, wie sie nachher aussehen!

Zutaten

verschieden große Äpfel
Zitronen
Wasser
Schälmesser
ein paar Samen des schwarzen Sesams

Zubereitung

Die Zitronen auspressen und in einem Schüsselchen mit Wasser mischen (wie viel man braucht hängt von der Menge der Schrumpfköpfe ab). Nun einen Apfel schälen und in das Zitronenwasser tauchen, damit er nicht braun wird. Jetzt nach Lust und Laune Gesichter hinreinschnitzen. Man kann ruhig etwas grob sein und sollte nicht zu filigran arbeiten (aber Vorsicht mit dem Messer!), denn durch das schrumpfen verzieht sich das Apfelgesicht wieder. Ich beginne immer mit den Augenhöhlen und arbeite mich dann über die Nase zum Mund hin (Augenbrauenwülste nicht vergessen, die geben das gewisse etwas und verleihen super viel Ausdruck).

Nachdem das Gesicht fertig ist, den Apfel nochmal in das Zitronenwasser tauchen und abtropfen lassen. Wenn man so viele Schrumpfköpfe geschnitzt hat, wie man für seine Freakshow braucht, kommen die Äpfel auf ein Gitter (oder ähnliches) an einen warmen Ort. Ich habe sie ca. 8-10 Tage auf der Heizung getrocknet. Im Dörrer/Backofen geht es auch, diese Trocknungsweise ist zu bevorzugen, wenn man sie nachher noch essen will (das Trocknen könnte aber recht lange dauern). Während der Trocknungszeit immer mal wieder die Position der Äpfelchen verändern und auf Schimmelbefall achten. Sobald es schimmelt, wegwerfen. Sie sind fertig wenn sich der Apfel nicht mehr feucht, sondern lederartig anfühlt, so wie weiche, gedörrte Apfelringe.
Zum Schluss setzt man die Sesamsamen als Augen ein.


Die Schrumpfköpfe eigenen sich für die Tischdekoration, versehen mit kleinen Namensschildchen als Platzkarten oder an einen knorrigen Zweig oder Kranz an die Tür gehangen als Abschreckzauber gegen ungebetene Gäste ;). Man kann sie auch als eingelegte Köpfchen zu dritt übereinander in ein hohes, mit gefärbtem Wasser gefülltes Glas geben und dahinter eine Kerze stellen, das gibt unheimliches Licht.

Schrumpfkopf-Wettschnitzen
Wenn jemand welche macht, ich würde mich sehr über Fotos freuen! Die werden dann natürlich hier veröffentlicht. Den Schöpfer des schönsten/gruseligsten/lustigsten Schrumpfkopfes erwartet eine kleine Überraschung!! Sendet die Fotos bis 31.10.2011 an info@wurzelweber.de mit dem Stichwort Schrumpfkopf (bitte Nickname nicht vergessen, damit ich den Gewinner eindeutig verkünden kann).

Viel Spaß beim Schnitzen!!

Gruselgeschichte of the day: In der Gruft von Howard Phillips Lovecraft


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Rohe Kür-Biss-Lollies

Halloween, Halloween, bald ist Halloween!! Auf meinem Blog wird auch gefeiert, und so gibts ein angepasstes Layout. ♥♥

Und dazu gibts hier ein kleines Halloween-Special mit ein paar gruseligen Rezepten für die (f)rohe Halloweenparty. Wie ihr ja mittlerweile wisst, sind die alten Jahreskreisfeste bei uns auf dem Hof nicht in Vergessenheit geraten und so habe ich zu Samhain/Halloween immer gruselige Abendessen kreiert und da es mich dieses Jahr mal wieder in den Fingern gejuckt hat, gibts dieses Jahr ein gruselig-rohes Halloween!!

Starten wir mit den Kür-Biss-Lollies (zum Reinbeißen).

Zutaten

Fruchtleder orange*
ca. 60 ml Orangensaft
1 Orange
80 g Hokkaido-Kürbis
Süße (Agave, Reissirup, Honig, ...) nach Belieben

Fruchtleder braun*
2-3 Bananen
1-1,5 EL (oder nach Geschmack) Carob- oder Kakaopulver

... außerdem:
kleine Holzstäbchen
gruselige Plätzchenausstecher
etwas Wasser

* Mengenangaben sind nur Richtwerte. Hier am Besten selber experimentieren, welches Mischungsverhältnis am Leckersten ist!

Zubereitung

Für das helle, orangefarbene Fruchtleder alle Zutaten im Mixer zu einer glatten Creme pürieren. Die Creme sollte so flüssig sein, dass man sie ausgießen kann. Wenn die Creme etwas zu dickflüssig ist, vorsichtig etwas Orangensaft hinzugeben und gut vermischen, immer mal wieder die Konsistenz und Geschmack überprüfen. Wenn es zu kürbislastig wird, mehr Orange dazu geben. Danach die Creme auf eine Teflex/Non-Sticky-Backfolie geben und dünn verstreichen.

Für das dunkle Fruchtleder die Bananen und das Kakao- oder Carobpulver im Mixer klein und flüssig mixen. Auf eine Teflex/Non-Sticky-Backfolie geben, dünn ausstreichen und zusammen mit dem hellen Fruchtleder 6-8 h bei ca. 42° Grad oder so lange im Dörrer (alternativ 50° im Backofen mit Kochlöffel in der Klappe) trocknen, bis sie sich von der Folie lösen lassen und eine lederartige Konsistenz haben.

Das Fruchtleder der gewählten Farbe von der Folie lösen und mit den gruseligen Plätzchenausstechern die gewünschten Motive ausstechen (es kann sein, dass das Fruchtleder sehr zäh ist; dann einfach den Ausstecher umdrehen, das Fruchtleder auf die scharfe, jetzt obere Seite des Austechers zu legen und dann mit einem Nudelholz oder ähnlichem durch rollen; oder einfach mit den Fingern durchdrücken).

Um einen Lolli zu machen brauchen wir immer drei Lagen, die alle mit der selben Form ausgestochen werden.
1. die Gesichtseite (z.B. vom hellen Fruchtleder); darauf achten, dass das Gesicht schön sauber rauskommt.
2. die Mitte (aus der Kontrastfarbe, also das dunkle Fruchtleder nehmen); kein Gesicht mit ausstechen!!
3. die Rückseite (Farbe egal); auch kein Gesicht mit ausstechen!

Nun die Rückseite der Gesichtsseite mit etwas Wasser bestreichen (nur ganz, ganz wenig nehmen), die Seite soll klebrig werden. Das Gesicht nun auf die ausgestochene Fruchtleder Form in der Kontrastfarbe (ohne Gesicht) drücken und warten, bis beide Lagen miteinander verklebt sind. Umdrehen und nun die Rückseite des nun zweilagigen Fruchtleders befeuchten, dabei in die Stelle, wo das Stäbchen hinkommt, schön einmassieren. Holzstäbchen drauflegen und an drücken. Jetzt die letzte ausgestochene Form (auch ohne Gesicht) auflegen und wieder an drücken. Alles gut trocknen lassen - Fertig!!

Die kleinen Lollies können mit jedem Fruchtleder in jeder Farbe gemacht werden. Auch andere Formen z.B. Dinosaurier oder Krönchen für einen Kindergeburtstag kommen super an.

Gruselgeschichte of the Day: Die Verwandlung von Mary Shelley


Montag, 17. Oktober 2011

Emotional Eating und Umfrage


Ich melde mich zurück aus der Versenkung! Der September war ein sehr seltsamer Monat, es ist viel passiert in meiner kleinen Welt. Und so habe ich mir eine kleine Auszeit vom Blog genommen, und es hat mir gut getan. Mein Schatz und ich haben viel geredet und unsere Zukunft geplant, neue Projekte begonnen und fühlen uns bereit für alles was da kommt!

Was das Essen betrifft, ist seit dem Krankenhaus auch alles etwas durcheinander. Ich habe sehr viel mehr Kochkost genossen als sonst und mir war einfach nicht wirklich nach 100% Rohkost. Es liegt an der Jahreszeit, na klar. Aber vor allem glaube ich, dass es bei mir ein emotionales Ding ist. Ich war so unsicher nach der Magenschleimhaut-/Darmentzündung und hab mich etwas verloren gefühlt. Und Salat hat mich einfach nicht ausreichend getröstet. Die warem Suppen oder Gemüsepfannen dann aber sehr wohl...

Tja, willkommen Emotional Eating. Nichts anderes ist es wohl. Meine kleine Welt wird erschüttert durch Krankheit, den Tod meiner Katze und noch so ein paar andere persönliche und berufliche Sachen und ich falle in die alten Muster zurück. Naja, ganz die alten Muster sind es natürlich nicht, Rohkost ist immer noch mein bester Freund, ich habe nur in der letzten Zeit etwas zu wenig Zeit für ihn gehabt und die guten alten Bekannten der Kochkost wieder eingeladen.


Ich bin aber wieder voller Energie und fühle mich bereit für den Herbst. Es gibt jetzt grad so tolle Früchte und Gemüse, die nur darauf warten roh verspeist zu werden! Unser Garten platzt vor Äpfeln und Birnen, im Beet wächst der Grünkohl und Spinat, Brunnenkresse, Sellerie, die letzten Möhren und Salatköpfe warten auch nur auf die Ernte! Wir haben außerdem den gefühlen halben Keller voller Kürbisse und Tomaten (wir haben ca 15 kg Tomaten geerntet!!).

Jedoch es wird diesen Herbst und Winter auch weiterhin ab und zu etwas Gekochtes geben. Den Hauptanteil roh, den Rest vegan gekocht, in Prozenten wären das 80-90% roh. Und da habe ich eine kleine Frage an euch: Würde es euch auch interessieren, wenn etwas Außergewöhnliches auf meinem nicht-rohen-Speiseplan steht? Dass ich dann als kleinen Exkurs auch diese Rezepte hier veröffentliche? Es würde jedoch die Ausnahme bleiben und das Thema hier bleibt weiterhin Rohkost - natürlich!! ♥♥ Dazu gibt es an der Seite eine kleine Umfrage, ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie beantwortet. Und über Kommentare hierzu freue ich mich natürlich auch!! Die Umfrage läuft ab jetzt 13 Tage lang, bis Halloween. Lieben Dank.

♥♥


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...