Sonntag, 3. Juli 2011

21 Tage Green Smoothies: Tag 7, Green Pineapple 2

Heute gab/gibt es den gleichen Smoothie wie gestern, Green Pineapple, denn die Ananas wartete darauf verarbeitet zu werden. Der Smoothie hat eine total schöne Farbe, so richtig saftig grün, das gefällt mir gut.

Heute bin ich immer noch matt und mau aber insgesamt geht es mir besser. Ich habe den ganzen Vormittag in der Küche verbracht und Rohkostbrote und -pizza gemacht. Das klappt super mit dem Vitamix und ich bin echt zufrieden. Kein Vergleich zu meinem Alten, bei dem mußte ich immer alles in kleinen Portionen mixen, weil der Mixer es einfach nicht geschafft hat.

Mittlerweile habe ich auch Eiscreme im Vitamix gemacht. Das ist ja genial, was der alles klein mixt. Bisher war das Bananeneis mit Mandelpüree das allerbeste. So cremig und lecker, einfach nicht vergleichbar mit Milcheis! Wer braucht sowas?!

Mein Kopf steht zur Zeit einfach nicht still. Die ganze Zeit wälze ich Gedanken von links nach rechts, und ich finde kaum Ruhe. Es kommt mir vor, als würde ich an einem Scheideweg stehen, als müsste ich mich entscheiden wo mich mein Weg hinführt, dabei ich bin noch nicht in der Lage den Wegweiser zu entziffern... Es kommt mir fast so vor, als wäre man in solch einem Moment nie in der Lage die Schilder zu lesen. Erst später, wenn man ein Stück des Weges schon hinter sich hat, verbinden sich die Buchstaben der Schilder von damals zu einem sinnmachendem Wort.

Ich bin seit einer Woche wieder zu 100% vegan. Nicht 100% roh (zur Zeit ca. 98%), aber 100% vegan. Ich habe die 10-15% die ich in der letzten Zeit nicht roh gegessen habe auch Rohmilchprodukte wie Herr Opitz sie in Befreite Ernährung empfiehlt, zu mir genommen, die ich auf dem Biomarkt gekauft habe. Die Produkte kommen aus dem Nachbardorf vom Biohof mit eingener Käserei und dort wird alles selber hergestellt. Von dem Hof kauft mein Schatz auch sein Fleisch.

Aber seit ich mich entschieden habe wieder vegan zu leben, hat sich etwas in mir verändert. Es ist etwas anderes, ich fühle mich - ich kann irgendwie die Worte nicht finden. Ich beschäftige mich grade viel mit der Ethik des Essens und ich kann es einfach nicht mehr länger ertragen, was auf der Welt eigentlich so abgeht (Thema Tierhaltung, etc) ... aber davon schreibe ich jetzt nicht, dass zieht mich zu sehr runter, wenn meine Stimmung wieder besser ist, vielleicht dann. Als ich das letzte mal vegan gelebt habe, hatte ich so viel mit mir, meinem Körper, der Entgiftung und dem Abnehmen zu tun, dass ich diese subtilen Veränderungen in mir nicht bemerkt habe.

Es fühlt sich grad einfach richtig an, vegan zu leben. Und noch mehr roh zu sein. Ich habe gestern ein so super leckeres Nudelgericht mit Rohkostmayobasis gemacht, total lecker. Rezept folgt in den nächsten Tagen!! Auf dem Bild gibt schon mal eine kleine Vorschau.

Bis morgen, und genießt noch den Rest vom Wochenende.


Kommentare:

  1. Hmm...Rohkostmayo klingt ja spannend. Dann mal hopp, hopp, her mit dem Rezept ;)
    (Nee, keine Hetze - good things come slow)

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  2. Hallo Miri,

    ich kann dich gut verstehen. Mir geht es auch so, dass ich kaum drüber reden kann ohne das es mich runterzieht.
    Ich merke auch, wie sich in mir viel verändert hat, ich denke da tut sich auf so vielen Ebenen was, so das es auch immer schwer ist, nachher zu sagen, was Ursache und Wirkung war und was vorher und nachher.

    Ganz liebe Grüße
    Kris

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  3. Das gute Gefühl kenne ich auch. Deshalb gibt es auch keinen Weg mehr zurück. Mein Schwiegervater hat gestern mit mir gewettet, daß ich in einem Jahr wieder Fleisch essen werde. Eher wird er zum Veganer als ich zum Omni.

    Grüße
    Ute

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  4. Liebe Miriam,
    es klingt, als suche ein Teil Deines inneren Selbst nach sich... Lange verborgene oder gar unterdrueckte Gefuehle scheinen sich den Weg an die Oberflaeche zu bahnen... Vegan war fuer mich ein Friedenschliessen, mit mir, meinen Kindheitserinnerungen und vor allem mit all den fuehlenden und uns so gleichen Lebewesen... Fuer den Frieden auf dem Teller und in mir selbst, war fuer mich der Veganismus der wichtigste Schritt... Ich konnte mir verzeihen. Und das war ein innerer Kampf..., der Weg dahin... Vielleicht kommt da bei Dir gerade etwas Aehnliches in Gang...?
    Ganz herzliche Gruesse,
    Claudia

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  5. @ Frollein Holle: Wird gemacht, kommt demnächst! ♥

    Kris, ja, das stimmt, man kann es hinterher kaum unterscheiden. Aber es verändert sich im Inneren so viel, Du hast sogar Deinen Job gekündigt, weil es nicht mehr ging. Diese Zeiten des Umbruchs sind schwierig, man befindet sich auf Neuland und muss sich erst einfinden oder einleben... und mit der eigenen Entscheidung klarkommen. Ganz liebe Grüße!!

    Ute, oh man, das liebe Umfeld... Aber genau richtig so! Zeig ihm, wie stark Du bist! ♥

    Claudia, tausend Dank für Deine lieben Worte. Ja, so scheint es bei mir auch zu sein. Da bahnt sich etwas seinen Weg nach draußen und das vegan sein hat auf jeden Fall grade mein Leben geändert. Ich glaube, dass es sich bei mir so verhält wie bei Dir, die nächste Zeit wird nochmal heftig werden... aber wenn ich mir am Ende verzeihen kann, dann gern. "Frieden auf dem Teller" - oh man, wie wunderschön... Danke Dir, und sei ganzganz herzlich gegrüßt.

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